Newsblog zum Hamburger SV
HSV-Spielplan bis Saisonende steht fest
Aktualisiert am 30.03.2026 – 10:08 UhrLesedauer: 8 Min.
Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.
Die Termine für die HSV-Spiele der Saison sind festgelegt. Für den Verein bedeutet das: drei Begegnungen an Sonnabenden und eine Partie am Sonntag – die Planung für Fans wird damit deutlich einfacher.
Besonders im Fokus steht das Heimspiel gegen Hoffenheim, das als Topspiel am Samstagabend, den 25. April, um 18.30 Uhr angesetzt ist. Eine Woche später tritt der HSV auswärts bei Eintracht Frankfurt an, gespielt wird zur klassischen Bundesliga-Zeit um 15.30 Uhr am Sonnabend, den 2. Mai.
Das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg findet am Sonntag, 10. Mai statt, ebenfalls um 15.30 Uhr statt. Am abschließenden Spieltag werden dann wie üblich alle Partien zeitgleich angepfiffen – auch der HSV ist dann noch einmal auswärts in Leverkusen gefordert, Anstoß ist ebenfalls um 15.30 Uhr.
Der HSV hat sich die Dienste des hoch gehandelten Offensivtalents Vasiljevicaus Ungarn gesichert und dabei namhafte Konkurrenz ausgestochen. Besonders bemerkenswert ist, dass Sportdirektor Claus Costa im Transferpoker durch geschicktes Timing und gezielte Verhandlungen unter anderem Benfica Lissabon ausmanövrieren konnte. „Der 16-jährige Mittelstürmer gilt als europäisches Toptalent“, kommentiert der Verein den eigenen Transfercoup. Neben Benfica sollen auch Borussia Dortmund, RB Leipzig und Inter Mailand an dem „Wunderkind“, wie „Spox“ das Talent nennt, interessiert gewesen sein.
Mit dem Transfer unterstreicht der Verein seine strategische Ausrichtung, verstärkt auf junge, entwicklungsfähige Spieler zu setzen. Die Transfersumme soll laut Medienberichten bei rund 1,5 Millionen Euro gelegen haben. Vasiljevic gilt als vielversprechendes Talent, das behutsam an den Profibereich herangeführt werden soll.
Zum Trainingsauftakt am Dienstag muss HSV-Coach Merlin Polzin auf einen wichtigen Spieler verzichten: Ransford Königsdörffer. Der 24-Jährige wurde kurzfristig für Ghanas Nationalmannschaft nachnominiert und ist bereits auf dem Weg zum Team. Für ihn kommt die Berufung überraschend, zuletzt hatte er selbst seine WM-Chancen noch als gering eingeschätzt. Nun bietet sich ihm im Testspiel gegen Österreich und vor allem im Duell mit Deutschland in Stuttgart die Chance, sich wieder ins Rampenlicht zu spielen.
Für Königsdörffer geht es dabei nicht nur um Einsatzminuten, sondern auch um seine Zukunft – sowohl in der Nationalmannschaft als auch beim HSV. Nach längerer Pause könnte er erstmals wieder für Ghana auflaufen und sich für die WM empfehlen. Gleichzeitig steht seine Vertragssituation in Hamburg weiter in der Schwebe, während er sportlich zuletzt schwankende Leistungen zeigte. Die kommenden Spiele könnten für ihn damit in mehrfacher Hinsicht richtungsweisend werden.










