Mutmaßlicher Täter gefasst
Lebensgefahr: 13-Jähriger vor Schule niedergestochen
Aktualisiert am 30.03.2026 – 18:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Streit unter Jugendlichen vor einer Schule in Hamburg eskaliert. Der Gesundheitszustand des Opfers ist laut Polizei kritisch.
Vor einer Schule im Hamburger Stadtteil Groß Flottbek ist am Mittwochmittag ein 13-Jähriger niedergestochen worden. Das gab die Polizei Hamburg in einer Pressemitteilung bekannt. Der Jugendliche schwebt demnach in Lebensgefahr.
Laut den Medienberichten wurden die Rettungsdienste gegen 14 Uhr alarmiert. Wie der NDR berichtet, mussten ein Notarzt und ein Sanitäter den 13-Jährigen noch vor Ort reanimieren. Im Anschluss wurde der Teenager in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht.
Weiter berichtet der NDR, dass einer der Stiche den Teenager im Bauchraum verletzt haben soll. Mehrere Medien hatten zunächst berichtet, dass es sich bei dem Opfer um einen 14-Jährigen handelte.
Wie die Polizei mitteilt, wurde ein mutmaßlicher Täter in der Nähe der Schule gefasst – auch ein zweiter Teenager wurde verhaftet. Bei den beiden soll es sich um zwei 15-Jährige handeln. Der Tat soll ein Streit vorausgegangen sein.
An der Suche nach den Tätern waren nach Angaben der Polizei etwa zwei Dutzend Streifenwagen, Spürhunde sowie ein Hubschrauber beteiligt. Ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes ist vor Ort und übernimmt die psychologische Unterstützung der Zeugen. Die Mordkommission ermittelt.
Groß Flottbek gehört zu den teuersten Wohngegenden in Hamburg. Die Immobilienpreise in dem Stadtteil liegen über dem Durchschnitt.











