Heutige Gegner vom DFB-Team
Ghana-Trio hat bereits für Deutschland gespielt
30.03.2026 – 15:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Testspiel zwischen Deutschland und Ghana wird für einige Profis ein Wiedersehen, denn ein afrikanisches Trio hat bereits das DFB-Dress getragen.
Am Montagabend steht für die deutsche Nationalmannschaft das zweite Länderspiel des Jahres (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) an. In Stuttgart trifft das DFB-Team auf den WM-Teilnehmer Ghana. Für ein Trio der Afrikaner ist es weitaus mehr als nur ein Testspiel: Ransford Königsdörffer, Derrick Köhn und Patric Pfeiffer haben allesamt eine DFB-Vergangenheit.
Königsdörffer, geboren in Berlin und ausgebildet bei Hertha BSC, läuft seit September 2022 für das Heimatland seines Vaters auf. Zuvor hat er für die deutsche U20- und U21-Nationalmannschaft insgesamt drei Partien bestritten, dabei ein Tor erzielt. Der HSV-Profi lief unter anderem an der Seite der heutigen A-Nationalspieler Angelo Stiller und Malick Thiaw auf.
Beide könnten am Montagabend seine Gegenspieler sein, stehen sie doch im DFB-Aufgebot. Königsdörffer wurde unterdessen wie Stiller nachnominiert, da mit Iñaki Williams und Brandon Thomas-Asante zwei Stürmer ausfallen. Er kämpft noch um sein WM-Ticket, Nationaltrainer Otto Addo aber machte ihm auf der Pressekonferenz vor dem Deutschland-Spiel Hoffnung: „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung, denn er hat in der Rückserie auch ein paar Tore geschossen. Der WM-Zug ist für ihn auf gar keinen Fall abgefahren.“
In Ghanas Sturm herrsche „ein enges Rennen“, denn der Nationalcoach macht dort ein „Überangebot“ aus. Königsdörffer muss sich also beweisen. Ähnlich dürfte die Lage bei Köhn sein. Der Linksverteidiger von Union Berlin debütierte erst im vergangenen November für Ghana, machte am Freitag sein zweites Länderspiel. Der gebürtige Hamburger, ausgebildet beim HSV, hat damit aber bereits jetzt mehr Partien für das Heimatland seiner Eltern absolviert als für den DFB. Für Deutschlands U19 war er einmal aufgelaufen.
„Es ist ein bisschen surreal, aber die Vorfreude ist riesig“, sagte er auf der Seite des DFB. Seine Entscheidung, für Ghana aufzulaufen, hätte vor allem mit Nationalcoach Addo zu tun, der ebenfalls aus Hamburg stammt. Die Gespräche mit ihm haben eine entscheidende Rolle gespielt“, erklärte Köhn. Die Verbindung sei schon zu gemeinsamen Zeiten beim HSV „besonders“ gewesen.










