Länderspiel
HSV-Profi vor besonderem Duell gegen Deutschland
30.03.2026 – 14:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurzfristig rückt Ransford Königsdörffer in Ghanas Kader. Beim Spiel gegen die DFB-Elf bietet sich ihm nun eine besondere Chance.
Wenn Deutschland am Montagabend in Stuttgart auf Ghana trifft, rückt auch ein Spieler des Hamburger SV in den Fokus: Ransford Königsdörffer wurde kurzfristig für die „Black Stars“ nachnominiert und könnte gegen die DFB-Auswahl erstmals zum Einsatz kommen.
Ghanas Nationaltrainer Otto Addo reagierte mit der Nominierung auf verletzungsbedingte Ausfälle in der Offensive. Königsdörffer reiste ins Trainingslager nach Wien und absolvierte dort seine ersten Einheiten mit der Mannschaft.
Für den 24-Jährigen geht es dabei auch um seine Zukunft im Nationalteam. „Der WM-Zug ist für ihn auf gar keinen Fall abgefahren“, sagte Addo auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Entscheidend sei nun, dass sich der Angreifer im Konkurrenzkampf durchsetze.
Die Entscheidung für Ghana traf Königsdörffer bewusst. „Als ich damals angerufen wurde, habe ich mich sehr schnell entschieden, für Ghana zu spielen“, sagte er mal in einem Interview. Sein Vater stammt aus dem westafrikanischen Land und sei „sehr stolz, dass ich für sein Heimatland spiele.“
Das Duell mit Deutschland hat für den Stürmer dennoch eine besondere Bedeutung. Königsdörffer wurde in Berlin geboren und lief in der Jugend für deutsche Junioren-Auswahlteams auf. Nun könnte er erstmals auf die A-Nationalmannschaft des DFB treffen.
Beim Hamburger SV zählt Königsdörffer in dieser Saison zum festen Bestandteil der Offensive. In der laufenden Spielzeit kam er bislang auf 27 Einsätze, erzielte vier Tore und steuerte einen weiteren Treffer im DFB-Pokal bei.
Das Spiel gegen Deutschland bietet ihm nun die Gelegenheit, sich auf internationaler Bühne zu empfehlen – und sich für weitere Einsätze im Nationaltrikot Ghanas in Stellung zu bringen.











