Wie Deutsche mitbieten können
Ferrari aus Kultserie wird versteigert
29.03.2026 – 11:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Thomas Magnums Ferrari aus der legendären TV-Serie „Magnum P.I.“ kommt unter den Hammer. Dabei könnte der Sportwagen überraschend erschwinglich werden.
Der rote Ferrari 308 GTS aus der Kultserie „Magnum P.I.“ wird bei einer Auktion vom 16. bis 18. April in Palm Beach in Florida (USA) versteigert. Das Besondere: Der ikonische Sportwagen könnte tatsächlich zu einem echten Schnäppchenpreis den Besitzer wechseln, denn die Auktion erfolgt ohne Mindestgebot.
Der Sportwagen gilt als eines der bekanntesten TV-Autos der 1980er-Jahre. Tom Selleck fuhr ihn als Privatdetektiv Thomas Magnum in insgesamt acht Staffeln durch Hawaii. Laut Auktionshaus handle es sich bei dem zu ersteigernden Modell um ein Fahrzeug aus dem Pilotfilm und frühen Episoden, dessen Herkunft durch Dokumente belegt sei. Damit sei es eins von drei Ferrari-Modellen, die in der TV-Serie zu sehen waren.
Das Fahrzeug wurde laut dem Magazin „Robb Report“ nach den Dreharbeiten an Ferrari USA zurückgegeben und restauriert. Auf dem Tacho stehen knapp 150.000 Kilometer und bis auf ein paar Kratzer an den Felgen soll er in Top-Zustand sein.
Besonders spannend: Der Ferrari wird laut „Robb Report“ ohne Mindestpreis versteigert. Er könnte damit deutlich günstiger den Besitzer wechseln als bei früheren Verkäufen. Noch im März 2025 sei der Sportwagen für rund 115.000 US-Dollar versteigert worden.
Der Ferrari 308 GTS wurde 1977 auf der Frankfurt Motor Show neu vorgestellt. Doch erst durch „Magnum P.I.“ ist er zum Popkultur-Symbol geworden. Unter der Haube arbeitet ein 2,9-Liter-V8-Motor mit rund 220 bis 230 PS, der den Wagen in gut sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und Spitzengeschwindigkeiten um 250 km/h ermöglicht. Der Sportwagen verfügt über ein Targa-Dach, 5-Gang-Schaltgetriebe, Hinterradantrieb und ist 4,23 m lang.
Besonderes Detail: Laut Auktionshaus habe das Produktionsteam den Wagen für den rund 1,93 Meter großen Selleck umbauen müssen. Sitzpolster seien entfernt und der Sitz weiter nach hinten versetzt worden, damit der Schauspieler hineinpasste.











