Sein Team und er hätten sich auf eine wochenlange Aktion vorbereitet. „Ich hätte ihn auch bis in den Atlantik geguided“, sagte Lehmann im Video. Dass der Wal erneut gestrandet sei, „kotzt mich mega an“.
Der Meeresbiologe sieht bei einer erneuten Strandung drei Optionen: „Das eine ist eine erneute Rettungsmission von den verantwortlichen Experten oder ihn liegen lassen und sterben lassen und der Natur ihren Lauf lassen.“ Als dritte Möglichkeit sieht Lehmann, den Wal einzuschläfern. „Das Leiden des Wals, wenn er da liegt, kann extrem verlängert werden“, so der Biologe. Der Wal sei offensichtlich schwach und krank. „Die Möwen haben begonnen, an ihm zu picken, wenn er rauskommt.“
Das Problem bei der Euthanasie sei, dass es derzeit keine zuverlässige Methode gebe, den Wal „human“ töten zu können. Er würde „extrem leidvoll“ für das Tier werden. Man würde ihn erst lähmen und ihm dann „eine Herzattacke verpassen“. Eine andere Option sei ein gezielter Schuss, das sei aber nicht einfach. Oder schließlich könne auch ein Sprengsatz angebracht werden.
„Ich bin supertraurig, aber ich bin auch darauf eingestellt gewesen“, so Lehmann. Er sei enttäuscht über den Umgang mit dem Tier.









