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Home » Schnee-Chaos im Süden: Lawinengefahr erreicht kritische Stufe
Panorama

Schnee-Chaos im Süden: Lawinengefahr erreicht kritische Stufe

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 26, 2026
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Schnee-Chaos im Süden: Lawinengefahr erreicht kritische Stufe

Kritische Lage in den Bergen

Schneechaos im Süden – Experten warnen


Aktualisiert am 26.03.2026 – 15:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Schnee in den Bergen (Archivbild): In Süddeutschland gibt es einen erneuten Wintereinbruch. (Quelle: Eibner-Pressefoto//Feichter/imago-images-bilder)

Der Süden des Landes versinkt im Schnee. In den Bergen liegt teils ein halber Meter Schnee. Für die Menschen vor Ort hat das Folgen.

In Süddeutschland hat es in der Nacht auf Donnerstag kräftig geschneit. Laut einer Sprecherin des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sind im Südschwarzwald teils bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gefallen. Ähnlich winterlich ist es auch in Bayern. Wie der Lawinenwarndienst mitteilte, seien teils bis zu 50 Zentimeter Neuschnee gefallen, örtlich teilweise sogar noch mehr.

Das geht mit Gefahren einher: Der Lawinenwarndienst hat in den Alpen für Bereiche oberhalb der Waldgrenze die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Die Lawinengefahr werde damit als „groß“ eingestuft. Unterhalb der Waldgrenze sei die Gefahr „mäßig“.

Gefährlich sei es im kammnahen Steilgelände, hinter Hangkanten sowie in Rinnen und Mulden, warnten die Experten. Dort könnten sich Lawinen von selbst lösen und schnell größer werden. Insbesondere im Allgäu bestehe die Möglichkeit, dass sich der Neuschnee an steilen Wiesenhängen von selbst in Bewegung setzt.

An den Nordseiten sei die Situation besonders dann kritisch, wenn der Neuschnee in höheren Lagen auf lockerem Schnee zum Liegen komme. An den Südseiten besteht vor allem dann Gefahr, wenn der Neuschnee auf zuvor schneefreien Boden fällt und ins Gleiten kommt.

In der Schweiz und in Österreich gilt ebenfalls in großen Teilen der Alpen die zweithöchste Lawinenwarnstufe, wie aus Daten des Lawinen-Reports hervorgeht. Oberhalb der Waldgrenze könnte es zu spontanen Abgängen von teils großen Triebschneeansammlungen kommen. Lawinen könnten vereinzelt groß werden, warnten die Experten.

Die Gefahr werde laut der Lawinenwarnzentrale in Bayern erst mit neuen Schneefällen wieder sinken. Mit diesen werde zumindest in den bayerischen Alpen bereits am Donnerstag gerechnet. Der DWD prognostiziert bis Freitag weitere Neuschneemengen, je nach Höhe seien zwischen fünf und 30 Zentimeter möglich. In Staulagen oberhalb von 1.000 Metern könnten teils aber auch bis zu 50 Zentimeter Neuschnee fallen, so die Wetterexperten.

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