Tragisches Alpen-Unglück
Bergsteigerin kehrt von Gipfel nicht zurück
Aktualisiert am 24.03.2026 – 16:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Frau begibt sich auf eine Wanderung in den italienischen Alpen, kehrt aber nicht zurück. Ihr Verschwinden fällt erst auf, als sie nicht zur Arbeit erscheint.
Eine 57-jährige Wanderführerin ist am vergangenen Wochenende bei einem Ausflug auf dem Berg Schneebiger Nock von einer Lawine erfasst worden und gestorben. Die Bergrettung Sand in Taufers hatte sich am Wochenende auf die Suche nach der Frau gemacht, am Sonntag wurde ihre Leiche unter den Schneemassen freigeschaufelt. Das berichtet das Südtiroler Nachrichtenportal „stol.it“.
Die Frau war demnach am Freitag allein zu einer Wanderung im Tauferer Tal aufgebrochen, ein Zeuge soll ihr noch am Gipfel Schneebiger Nock begegnet sein. Danach verliert sich aber ihre Spur. Als die 57-Jährige am nächsten Tag nicht zur Arbeit erschien, wurde eine Vermisstenanzeige aufgegeben.
Die Bergretter entdeckten daraufhin bei einem Hubschrauber-Suchflug eine abgebrochene Schneewechte. Das Team der Bergrettung ortete die Leiche der Frau mit einem Lawinenverschütteten-Suchgerät auf einer Höhe von 2.600 Metern. Dem Bericht von „stol.it“ zufolge soll die Frau sofort tot gewesen sein, als sie von der Lawine erfasst wurde. Sie arbeitete selbst als Rangerin und Wanderführerin im Nationalpark Hohen Tauern.











