„Das Urteil ist rechtskräftig“
Nach Schiri-Schelte: Strafe für Bundesliga-Trainer steht fest
25.03.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Alexander Blessin hatte nach der Freiburg-Niederlage öffentlich die Unparteilichkeit des Schiedsrichters infrage gestellt. Das DFB-Sportgericht zieht nun Konsequenzen.
Das DFB-Sportgericht hat Trainer Alexander Blessin vom FC St. Pauli wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belegt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit. „Das Urteil ist rechtskräftig“, hieß es.
Blessin hatte sich nach dem 1:2 gegen den SC Freiburg im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga zuletzt über Schiedsrichter Florian Badstübner aufgeregt und laut DFB „dessen Unparteilichkeit infrage gestellt“.
Nach der Partie sagte Blessin am DAZN-Mikrofon, seine Mannschaft habe „nicht gegen elf Mann gespielt, sondern gegen zwölf und das war Schiedsrichter“. Weiter führte er aus: „Es waren viele Kleinigkeiten. Wenn mir ein Schiedsrichter eine Gelbe Karte gibt und mich dabei wirklich höhnisch anlächelt, dann finde ich das respektlos. Auch, wenn ich draußen emotional bin. Vor dem ersten Tor waren es auch drei Situationen, in denen er weiterspielen lässt. Jetzt kann man wieder sagen, schlechter Verlierer, alles gut.“
Auf der anschließenden Pressekonferenz bereute der 52-Jährige seine Wortwahl. „Die Aussage, die ich bei DAZN getätigt habe, war nicht clever. Es ist aus der Emotion heraus passiert, das muss man mir zugestehen. Hier geht es um extrem viel“, so Blessin, der mit Pauli gegen den Abstieg aus der Bundesliga kämpft.











