Straßenbahnen stoßen zusammen
Kleiner Fehler – 150.000 Euro Schaden
22.03.2026 – 10:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Passagiere fahren in Straßenbahnen durch die Stadt. Plötzlich kracht es – und zwei Bahnen entgleisen.
Eine falsch gestellte Weiche hat in Mannheim zu einem Schaden von rund 150.000 Euro geführt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, sind am Samstagabend gegen 20 Uhr zwei Straßenbahnen in der Nähe des Universitätsklinikums miteinander zusammengestoßen.
Den Beamten zufolge wollte ein 46-jähriger Straßenbahnfahrer der Linie 4 von der Friedrich-Ebert-Straße kommend nach rechts abbiegen. Wegen der Fehlstellung der Weiche fuhr die Bahn aber geradeaus in Richtung Friedrich-Ebert-Brücke weiter. „Da zeitgleich eine Straßenbahn der Linie 4A aus Richtung Schafsweide kommend in die Friedrich-Ebert-Straße abbog, kam es zur Kollision“, heißt es in der Mitteilung der Polizei.
Beide Bahnen entgleisten und mussten geborgen werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Friedrich-Ebert-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt rund drei Stunden lang gesperrt.
Menschen wurden nicht verletzt. „Es hat alle ziemlich durchgeschüttelt“, sagte ein Passagier dem „Mannheimer Morgen“. Durch den Alarm seien alle Türen aufgegangen und die Passagiere hätten die Bahnen verlassen können.
Wieso die Weiche falsch gestellt war, ist noch unklar. Das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.











