Vorwürfe gegen Ulmen
Hamburger Fußballstar teilt deutliches Statement
Aktualisiert am 22.03.2026 – 07:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Der frühere HSV-Torwart bezieht auf Instagram klar Stellung gegen sexualisierte Gewalt. Mit seinen Worten reagiert er offenbar auf die Vorwürfe von Collien Fernandes.
Der frühere deutsche Nationaltorhüter René Adler hat ein klares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen gesetzt. Auf Instagram schrieb der 41-Jährige in einer Story: „Ich bin sprachlos, ernüchtert und desillusioniert, in was für einer kranken Welt meine Tochter geboren wurde. Ich kann nur sagen: Es reicht!“
Dazu teilte er einen Meinungsbeitrag aus dem „Stern“, der sich mit den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen befasst. Adler ging sogar noch weiter: Am Samstag schließlich postete er eine weitere Bilderreihe, um auf das strukturelle Probleme aufmerksam zu machen.
Auf dem ersten Foto stehen die durchgestrichenen Worte „Protect your daughter“ (zu Deutsch: Beschütze deine Tochter). Darunter ist die wohl eigentliche Nachricht zu lesen: „Educate your son“ (zu Deutsch: Erziehe deinen Sohn). Gemeint ist: Anstatt den Schutz von Töchtern zu fordern, sollte man Söhne zum respektvollen Umgang mit Frauen erziehen .
Auf dem zweiten Bild wurde Adler dann deutlich: „Es ist beschämend! Ich schäme mich für uns Männer!“ Der frühere Profi kenne „kaum eine Frau, die nicht schon mindestens einmal in ihrem Leben Erfahrung mit sexualisierten Übergriffen oder sexualisierter Gewalt gemacht hat. Und warum? Weil Männer es machen können!“
Die Strafen für Männer seien laut Adler „zu milde“, so können Frauen „nicht ausreichend geschützt werden“. Und weiter: „Es ist und bleibt ein strukturelles Problem. Auch wir Männer dürfen es nicht mehr hinnehmen. Es ist unsere Verantwortung, dass sich etwas ändert.“
Adler erwähnte in dem Post zwar nicht, worauf er sich genau bezieht. Thema und das Timing lassen allerdings die Schlussfolgerung zu, dass er damit auf den Fall Collien Fernandes reagierte.
Collien Fernandes hatte zunächst im „Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben.










