Todesfall kurz nach dem Start
Leiche fliegt auf Langstreckenflug mit
21.03.2026 – 14:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Todesfall an Bord eines Airbus löst Aufregung aus. Die Crew trifft eine Entscheidung: Die Reise wird einfach fortgesetzt.
Flugpassagiere der Gesellschaft British Airways haben offenbar mehrere Stunden mit einer toten Frau im Flieger verbracht. „Eine Passagierin ist leider an Bord verstorben“, teilte die Fluggesellschaft auf Anfrage des britischen „Express“ mit, nachdem zuvor die „Sun“ über den Fall berichtet hatte. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie.“
Der Airbus war laut den Berichten am Sonntag von Hongkong ins rund 13 Stunden entfernte London gestartet. Etwa eine Stunde nach dem Start sei die Frau, die rund 60 Jahre alt sein soll, aus bisher unbekannter Ursache gestorben. Viele Passagiere hätten daraufhin gefordert, nach Hongkong zurückzukehren. Doch die Crew habe sich entschieden, die Reise fortzusetzen. Zu dem Zeitpunkt hatten die Passagiere noch gut zwölf Stunden vor sich.
An Bord des Airbus habe sich daraufhin eine Diskussion entwickelt, wie nun mit dem Leichnam der Frau umgegangen werden sollte, berichtete die „Sun“ weiter. Zunächst sei die Idee aufgekommen, ihn in der Toilette zu deponieren, dann habe man sich letztlich aber entschieden, die Tote auf dem Boden in der Bordküche zu lagern.
Dass die Küche mit einer Fußbodenheizung ausgestattet gewesen sei, habe sich allerdings mehr und mehr bemerkbar gemacht, so die „Sun“: Kurz vor der Landung hätten sich mehrere Passagiere über unangenehme Gerüche beschwert. Nach der Landung hätten die Fluggäste zunächst die Ermittlungen der Polizei abwarten müssen. Laut „Sun“ sollen einige der Crewmitglieder derart unter dem Eindruck des Vorfalls stehen, dass sie in den Tagen darauf nicht in der Lage gewesen seien, zur Arbeit zu kommen.
British Airways teilte dazu mit: „Wir unterstützen unsere Crew. Alle Verfahren wurden ordnungsgemäß eingehalten.“









