Aktionen zum Jubiläum
100 Jahre Funkturm: Berlins Wahrzeichen startet neu durch
21.03.2026 – 09:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Berliner Funkturm wird 100 Jahre alt – und öffnet in wenigen Tagen wieder für Besucher. Zum Jubiläumsjahr sind besondere Aktionen geplant. Ein Überblick.
Der Berliner Funkturm im Westend steht kurz vor seiner Wiedereröffnung: Ab dem 24. März können Besucher wieder auf die Aussichtsplattform in 126 Metern Höhe fahren. Damit beginnt für das Bauwerk ein besonderes Jahr – 2026 wird der Turm 100 Jahre alt.
Die Messe Berlin nimmt das Jubiläum zum Anlass, den Funkturm neu zu präsentieren. Unter dem Motto „What the Funk“ sind über das Jahr verteilt verschiedene Aktionen geplant. Ziel ist es, das historische Bauwerk wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Von der Plattform aus reicht die Sicht bei klarem Wetter vom Teufelsberg bis zum Fernsehturm am Alexanderplatz. In 55 Metern Höhe befindet sich zudem ein Restaurant, das einen Panorama-Blick über die Stadt bietet.
Der Funkturm wurde 1926 eröffnet und galt als Symbol für technischen Fortschritt. Ursprünglich als Sendemast errichtet, spielte er auch eine Rolle in der frühen Fernsehgeschichte: Bereits wenige Jahre später wurde von hier eines der ersten Fernsehbilder in Deutschland übertragen.
Zum Jubiläum sind unter anderem Lichtinstallationen zu verschiedenen Anlässen geplant. Im Sommer sollen Sonderführungen Einblicke hinter die Kulissen ermöglichen.
Ein außergewöhnliches Ereignis ist für Anfang Juni angekündigt: Dann wird der Funkturm vorübergehend zum Standesamt. Mehrere Paare sollen sich hoch über der Stadt das Ja-Wort geben.
Tickets müssen vorab online gebucht werden. Der Eintritt zur Plattform kostet für Erwachsene 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, Familien zahlen 39 Euro.
Bei starkem Wind oder Eis bleibt die Plattform aus Sicherheitsgründen geschlossen. Bereits gekaufte Tickets werden in solchen Fällen automatisch in Gutscheine umgewandelt.











