So heißen die Brüder
Zwei Sibirische Tiger ziehen in den Berliner Zoo
20.03.2026 – 10:21 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Brüder Friedrich und Hubertus leben seit dieser Woche im Zoo Berlin. Die Unterart gilt als stark gefährdet.
Die Amurtiger-Brüder Friedrich und Hubertus sind in dieser Woche in den Berliner Zoo umgezogen. Die einjährigen Katzen leben dort nun im Bereich „Reich der Jäger“, teilte die Einrichtung mit.
Beide Tiere wurden am 30. Mai 2024 im Allwetterzoo Münster geboren – als Teil eines Vierlingswurfs. Ihre beiden Geschwister zogen in zwei andere Zoos. Zuletzt hielt der Berliner Zoo bis 2022 einen Amurtiger: den damals 16-jährigen Kater Darius.
Florian Sicks, Säugetierkurator im Zoo Berlin, sagte, die Tiere seien gut angekommen und erkundeten ihre neue Umgebung. Sie seien seit ihrer Ankunft für Besucher zu sehen.
Die Anlage verfügt laut Zoo über erhöhte Liegeplätze, Höhlen und einen Wasserbereich. Kurz vor dem Einzug der Brüder war Sumatra-Tigerin Luise in eine benachbarte Anlage zu Kater Banyu gezogen. Sumatra-Tigerin Lotte verließ Berlin über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm in Richtung Großbritannien.
Der Amurtiger, auch Sibirischer Tiger genannt, ist die größte lebende Katzenart. Männliche Tiere können mehr als 300 Kilogramm wiegen. Ihr Lebensraum liegt in den Wäldern des russischen Fernen Ostens sowie in angrenzenden Gebieten Nordostchinas. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Unterart auf ihrer Roten Liste als „stark gefährdet“ ein.
Als Hauptursachen nennt sie Lebensraumverlust, Wilderei und Konflikte mit Menschen. In der Wildnis leben Schätzungen zufolge nur noch wenige Hundert Tiere.











