Spannendes Insektenwissen
Warum gelten Marienkäfer als Glücksbringer?
14.03.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Marienkäfer sind im Garten gern gesehen. Doch wie ist ihr Name entstanden und warum sollen Marienkäfer Glück bringen? Hier gibt’s die Antwort.
Im Juni haben bei uns Insekten Saison. Sehr aktiv sind neben Bienen und Schmetterlingen auch viele Käfer als wichtiger Teil des Ökosystems. Der Marienkäfer mit seinem halbkugelförmigen Körper und den auffälligen Punkten gilt nicht nur als faszinierende, kleine, bunte Tierart, sondern auch als Glücksbringer.
Marienkäfer gelten seit Jahrhunderten als Glücksbringer. Die Insekten bekämpfen in der Landwirtschaft Schädlinge, wie Blattläuse. 100 bis 150 frisst der Marienkäfer täglich und schützt somit die Ernte. Sie fressen zudem:
Der Einsatz chemischer Gifte ist so überflüssig. Das auffällige Farbmuster der Marienkäfer soll Fressfeinde abschrecken. Aufgrund der Nützlichkeit der Insekten sahen Bauern die Käfer als ein Geschenk der Jungfrau Maria an und benannten sie nach ihr.
In vielen Kulturen symbolisieren Marienkäfer in der spirituellen Symbolik Glück, Wohlstand, Schutz und positive Veränderungen. Sie ermutigen dazu, Herausforderungen zuversichtlich zu meistern.
In der christlichen Tradition gelten Marienkäfer als Himmelsboten: Sie sollen Kinder beschützen und kranken Menschen Heilung bringen.
In der Provence gelten sie als Hochzeitsbringer. Wenn hier ein Käfer auf einem Mann landet, steht ihm eine Hochzeit bevor. Frauen, die wissen möchten, wann ihre Hochzeit stattfindet, setzen sich einen Marienkäfer auf den Zeigefinger. Dann zählen sie die Sekunden, bis er abfliegt. Jede Sekunde bedeutet ein Jahr bis zur Heirat.
Der Lebensraum von Marienkäfern ist vielfältig, beispielsweise Wiesen, Feldränder, Parks, Gärten oder Wälder mit dichter Vegetation. Weltweit gibt es tausende Arten. Bei uns tritt der Siebenpunkt-Käfer am häufigsten auf.
Naturliebhaber tragen zum Schutz bei, indem sie ihren Garten naturnah und blütenreich anlegen, keine Pestizide verwenden und den Käfern Überwinterungsplätze bereitstellen.










