Sexualisierte Darstellungen im Netz
EU-Staaten wollen KI-Deepfakes verbieten
Aktualisiert am 13.03.2026 – 12:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Die EU untersagt KI-Deepfakes wie Grok von Elon Musks Plattform X.
EU-Länder wollen KI-Anwendungen für sexuelle Deepfakes verbieten. Das berichtete am Freitag die Regierung Zyperns.
„Als Präsidentschaft haben wir diesen Vorschlag mit Dringlichkeit bearbeitet und eine schnelle Einigung erzielt, um die zeitnahe Anwendung des KI-Gesetzes zu ermöglichen“, erklärte Zyperns Vize-Europaministerin Marilena Raouna. Das Land hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Staaten inne.
Bei dem Verbot geht es um sexualisierte Bilder von Menschen, die durch KI-Anwendungen ohne deren Einwilligung hergestellt werden können. Bei ihrem Treffen am Freitag einigten sich die Botschafter auf eine gemeinsame Position für eine entsprechende Änderung des Gesetzes zu Künstlicher Intelligenz (KI). Damit reagiert Brüssel auf die Erstellung und Verbreitung von Millionen sexualisierter KI-Bilder von Frauen und Kindern mithilfe des Chatbots Grok von US-Milliardär Elon Musk Anfang des Jahres.
Mit dem Gesetz nimmt die EU große Internetplattformen in die Pflicht, verbotene Inhalte zu löschen. Dazu gehören sexualisierte Bilder, Missbrauchsdarstellungen von Kindern, Morddrohungen und Nazi-Symbole, die im Internet ebenso verboten sind wie auf der Straße.










