Vermeintlicher Unglückstag
Freitag, der 13.: Warum er in diesem Jahr so oft auftritt
13.03.2026 – 11:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Jahr 2026 tritt Freitag, der 13., gleich dreimal auf – häufiger geht es nicht. Dahinter steckt kein Mysterium, sondern ein einfaches Kalenderprinzip.
Freitag, der 13., gilt für viele Menschen als Unglückstag. Im Jahr 2026 scheint dieser Tag besonders häufig aufzutreten. Tatsächlich fällt der 13. in diesem Jahr gleich dreimal auf einen Freitag: im Februar, im März und im November. Das ist die maximale Anzahl solcher Tage, denn mehr als drei Freitage, die auf den 13. fallen, kann es in einem Kalenderjahr nicht geben.
Der Grund dafür liegt jedoch nicht in einem besonderen Ereignis oder einer ungewöhnlichen astronomischen Konstellation, sondern schlicht in der Struktur unseres Kalenders. Entscheidend ist, an welchem Wochentag ein Jahr beginnt und ob es sich um ein Schaltjahr handelt oder nicht.
Das Jahr 2026 hat mit einem Donnerstag begonnen und ist kein Schaltjahr. In dieser Konstellation ergibt sich automatisch, dass der 13. Februar, der 13. März und der 13. November auf einen Freitag fallen. Der Kalender folgt festen mathematischen Mustern, weshalb sich solche Kombinationen regelmäßig wiederholen.
Besonders auffällig ist, dass zwei der Termine direkt aufeinanderfolgen. Wenn der 13. Februar auf einen Freitag fällt, ist der nächste mögliche Freitag, der 13., bereits vier Wochen später – am 13. März. Das ist der kürzeste Abstand zwischen zwei solchen Tagen.
Im Durchschnitt gibt es pro Jahr etwa zwei Freitage, die auf den 13. fallen. In manchen Jahren ist es nur einer, in anderen sind es zwei – und gelegentlich eben drei, wie 2026. Dass es mehrere solcher Termine in einem Jahr gibt, ist also keine Besonderheit, sondern eine normale Folge der Kalenderarithmetik.
Der Aberglaube rund um Freitag, den 13., hat dagegen historische und kulturelle Wurzeln. Sowohl der Freitag als auch die Zahl 13 galten in verschiedenen Traditionen lange als unheilvoll. Die Kombination aus beiden entwickelte sich im Laufe der Zeit zum bekanntesten „Unglückstag“ im Kalender – auch wenn es dafür keinerlei wissenschaftliche Grundlage gibt.










