Kurios dazu: Auch Greenwood, dessen Transfer Benatia einst so befürwortet haben soll, habe mittlerweile kein gutes Verhältnis mehr zum Funktionär. „La Provence“ schrieb sogar, der Angreifer gehe Benatia auf dem Vereinsgelände aus dem Weg. Dieser habe ihn wiederholt für seine Einstellung kritisiert, soll sogar einen Verkauf Greenwoods im letzten Sommer-Transferfenster anvisiert haben.
Noch am Donnerstag reagierte Marseille auf den Bericht– und stützte Benatia. „OM ist geschockt über den Bericht zu Medhi Benatia“, erklärte Klub-Sprecher Bel-Abbès Bouaissi auf einer Pressekonferenz. „Dieser Bericht besteht aus voreingenommenen Meinungen, unbegründeten Unterstellungen, die auf dubiosen Quellen basieren, und lässt andere Stimmen nicht zu Wort kommen.“ Der Artikel untergrabe „die Arbeit des Klubs in einer wichtigen sportlichen Phase, in der Verantwortungsbewusstsein und Gelassenheit gefragt sind.“
Dass der neunmalige französische Meister sich aber zu einer Stellungnahme gezwungen sah, mag indes auch Indiz für Unruhe im Klub und interne Aufregung um den „Provence“-Bericht sein.










