Neuer und Urbig verletzt
Wer soll beim FC Bayern beim Topspiel im Tor stehen?
11.03.2026 – 10:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Manuel Neuer leidet an einem Muskelfaserriss, Jonas Urbig an einer Kopfverletzung. Dem FC Bayern fehlen zwei Torhüter. Was heißt das für das Spiel in Leverkusen?
Vincent Kompany muss am Wochenende womöglich im Tor umplanen. Denn dem Trainer des FC Bayern fehlen wahrscheinlich gleich zwei Keeper. Manuel Neuer laboriert an einem Muskelfaserriss, der bis zum Spiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (ab 15:30 Uhr im Liveticker bei t-online) voraussichtlich nicht abgeheilt sein wird. Und Jonas Urbig, Neuers Ersatzmann, musste am gestrigen Dienstag in der Champions League von zwei Betreuern gestützt den Rasen verlassen.
Urbig war kurz vor Schluss mit einem Gegenspieler zusammengeprallt, wirkte benommen und hatte laut Sportvorstand Max Eberl „Riesen-Kopfschmerzen“. Teamkollege Joshua Kimmich sprach von einer Gehirnerschütterung. Urbig wurde noch am Abend ins Krankenhaus gebracht.
Sollte sich die Vermutung Kimmichs bewahrheiten, müsste der junge Torhüter das Protokoll „Return-to-Sport nach Gehirnerschütterung“ der DFL erfolgreich durchlaufen, um am Samstag in Leverkusen im Tor zu stehen. Das besteht aus einer Ruhephase und fünf Stufen der Belastungserhöhung, die jeweils mindestens 24 Stunden dauern. Es würde also sechs bis sieben Tage dauern, um zurückzukehren. Die Zeit bis Samstag wäre demnach zu knapp.
Die Wahrscheinlichkeit, dass also weder Neuer noch Urbig zur Verfügung stehen, ist groß. In dem Fall wäre es wohl Sven Ulreich, der beim FC Bayern im Tor stünde. Der 37-Jährige ist die etatmäßige Nummer drei des Rekordmeisters, bringt die Erfahrung aus mehr als 240 Bundesligaspielen mit. Eine weitere Option wäre eigentlich Leon Klanac. Der deutsche U19-Nationaltorwart gilt als großes Torhütertalent, laboriert aber an einer Oberschenkelverletzung aus dem Dezember. Deshalb reiste der erst 16 Jahre alte Leonard Prescott aus der eigenen Jugend als dritte Option hinter Urbig und Ulreich mit nach Bergamo. Gut möglich, dass er auch am Samstag in Leverkusen im Kader steht.
Sollte Prescott am Samstag zum Einsatz kommen, wäre er mit seinen 16 Jahren der jüngste Torhüter der Bundesliga-Geschichte. Aktuell hat noch Jürgen Friedl (ehemals Eintracht Frankfurt) den Rekord inne. Mit 17 Jahren und 26 Tagen war er bei seinem Debüt im März 1976 der jüngste Schlussmann.











