Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
Spritpreise steigen drastisch – 2,50 Euro möglich

Spritpreise steigen drastisch – 2,50 Euro möglich

März 10, 2026
Studie zeigt, dass der Stress der Eltern eine Schlüsselrolle bei Fettleibigkeit bei Kindern spielen könnte

Studie zeigt, dass der Stress der Eltern eine Schlüsselrolle bei Fettleibigkeit bei Kindern spielen könnte

März 10, 2026
Rebecca Mir und Guido Cantz sind am Freitag dabei

Rebecca Mir und Guido Cantz sind am Freitag dabei

März 10, 2026
CDU-Politiker fordert „schärfstes Schwert“ gegen „Abzocke“

CDU-Politiker fordert „schärfstes Schwert“ gegen „Abzocke“

März 10, 2026
Ärger nach Olympia – Finnland-Nationaltrainer verliert Job

Ärger nach Olympia – Finnland-Nationaltrainer verliert Job

März 10, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Symptome, Behandlung, Ernährung und Hausmittel
Gesundheit

Symptome, Behandlung, Ernährung und Hausmittel

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 10, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Symptome, Behandlung, Ernährung und Hausmittel

Das Licht wirkt den Entzündungen entgegen und kann dazu beitragen, dass die Ekzeme abheilen – allerdings dauert das meist etwas: Die Lichttherapie nimmt in der Regel einige Wochen bis Monate in Anspruch.

Die Lichttherapie darf nicht mit Salben und/oder Tabletten kombiniert werden, die Calcineurinhemmer enthalten. Denn diese Wirkstoffe machen die Haut lichtempfindlicher. Auch für Menschen, die UV-Licht von Natur aus nicht gut vertragen, ist die Lichttherapie ungeeignet. Die Ärztin oder der Arzt wird daher zunächst testen, wie die Haut der erkrankten Person auf das UV-Licht reagiert.

Zeigt auch die Lichttherapie keinen Erfolg, kann die oder der Betroffene es mit einer höher dosierten Salbe versuchen. Reicht auch deren Wirkung nicht aus, kann die Ärztin oder der Arzt Medikamente verschreiben, die als Tabletten eingenommen oder gespritzt werden.

Da diese Mittel nicht direkt auf die Haut wirken, sondern auf den gesamten Körper – auf das System als Ganzes –, wird die Behandlung auch als systemische Therapie bezeichnet. Diese ist mit stärkeren Nebenwirkungen verbunden als die Salben. Mit welchen, hängt vom Wirkstoff ab.

Infrage kommt unter anderem

  • Ciclosporin in Form von Tabletten oder
  • Dupilumab, das als Spritze verabreicht wird.

Ciclosporin-Tabletten werden einmal täglich eingenommen, meist über einige Monate hinweg. Da der Wirkstoff das Immunsystem dämpft, sind die Erkrankten während der Behandlung anfälliger für Infekte.

Außerdem lässt Ciclosporin die Haut empfindlicher auf Licht reagieren und erhöht das Risiko für Hautkrebs. Deshalb dürfen Betroffene während der Behandlung keine Lichttherapie machen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen von Ciclosporin sind:

  • Nierenschäden
  • Bluthochdruck
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Empfindungsstörungen (zum Beispiel „Ameisenlaufen“, Kribbeln in den Händen und Füßen)
  • Schwellungen des Zahnfleisches
  • vermehrte Körperbehaarung

Der Wirkstoff Dupilumab wird alle zwei Wochen unter die Haut gespritzt. Anfangs von der Ärztin oder vom Arzt, später kann die oder der Betroffene sich auch selbst spritzen. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen:

  • Hautreizungen an der Einstichstelle,
  • Herpes am Mund sowie
  • Bindehaut- und Lidrandentzündungen.

Um das Risiko für Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten, sollte die Behandlung mit Tabletten oder Spritzen nicht länger dauern als nötig. Daher wird die Ärztin oder der Arzt regelmäßig überprüfen, ob die Mittel den gewünschten Erfolg zeigen.

Neurodermitis-Behandlung mit Cremes und Salben

Ist die Haut nicht entzündet, sondern nur trocken, hilft meist schon eine sorgsame Pflege. Ärztinnen und Ärzte sprechen von der Basispflege. Wichtig sind dabei vor allem folgende Grundregeln:

  • Verwenden Sie mindestens zweimal täglich eine Creme mit Harnstoff (Urea) und/oder Glycerin und ohne hautreizende Stoffe (siehe unten).
  • Cremen Sie sich auch nach dem Duschen und Baden ein, damit möglichst viel Feuchtigkeit in der Haut bleibt – das kommt ihr zugute.
  • Duschen und baden Sie möglichst nie länger als 5 bis 10 Minuten und nicht zu heiß.
  • Wenn Sie eine Allergie haben, halten Sie sich nach Möglichkeit von Allergenen fern. Dazu zählen vor allem Pollen, Hautzellen von Tieren (etwa an Tierhaaren) und Hausstaubmilben.
  • Verzichten Sie auf Reinigungsmittel, Kosmetika und Pflegeprodukte mit Inhaltsstoffen, die die Haut reizen könnten.

Welche Creme ist am besten?

Bei Neurodermitis ist die Hautbarriere geschwächt, weil die Haut Feuchtigkeit schlecht halten kann und schnell austrocknet. Die richtige Pflege kann dem vorbeugen, indem sie die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und verhindert, dass sie diese sofort wieder verliert. Dazu sollte die Creme feuchtigkeitsbindende Stoffe wie Urea oder Glycerin enthalten. Im Winter sollte sie zudem fetthaltiger sein als im Sommer.

Die optimale Neurodermitis-Creme gibt es nicht, weil jede Haut anders auf die Produkte reagiert. Wichtig ist, dass in der Creme keine Substanzen stecken, die die Haut reizen könnten. Dazu zählen vor allem Duft- und Konservierungsstoffe.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) zeichnet Produkte, die frei von bekannten Allergieauslösern sind, mit seinem Logo aus. Dieses kann beim Kauf eine gute Orientierung bieten.

Für Säuglinge sind Produkte mit Urea – die bei Neurodermitis grundsätzlich empfehlenswert sind – ungeeignet.

Diese Salben können helfen

Wenn sich Ekzeme entwickeln, sind zusätzlich zur Pflege noch weitere Maßnahmen notwendig. Die Ärztin oder der Arzt verschreibt dann Salben mit Wirkstoffen, die die Entzündungen in der Haut dämpfen können, zum Beispiel niedrig dosierte Glukokortikoide (Kortison) oder Calcineurinhemmer.

Normalerweise kommt zunächst eine Kortisonsalbe zum Einsatz und nur, falls diese nicht ausreichend wirkt, eine Salbe mit Calcineurinhemmern.

Einzig bei Ekzemen im Gesicht, im Intimbereich und an anderen empfindlichen Körperstellen kann die Therapie von vornherein mit Calcineurinhemmern beginnen. Die gelten für diese Hautpartien als besser geeignet, weil sie die Haut wahrscheinlich nicht dünner werden lassen. Das legen bisherige Studien zur Sicherheit dieser Wirkstoffe nahe.

Hautschonend sind Calcineurinhemmer allerdings auch nicht. Sie führen sogar ein wenig häufiger zu Nebenwirkungen als Kortison. Zum Beispiel kann die Haut zu Beginn der Anwendung vorübergehend brennen, sich röten und unangenehm warm anfühlen. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass Calcineurinhemmer bei längerfristiger Anwendung das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

Die Idee einer Anti-Neurodermitis-Diät ist überaus populär. Wer im Internet nach Ernährungstipps gegen Neurodermitis sucht, findet eine Vielzahl von Ratgeber-Büchern und Internetportalen, die sich speziell um dieses Thema drehen – und damit oftmals falsche Hoffnung wecken.

Denn ob und inwieweit sich bestimmte Lebensmittel oder Ernährungsweisen auf eine Neurodermitis auswirken, ist noch umstritten. Bisher gibt es kaum gute Studien zu dieser Frage.

Die bisherigen Untersuchungen zeigen aber, dass die Ernährung wohl überhaupt nur bei einem Teil der Betroffenen eine Rolle spielt: bei denjenigen, die eine Allergie gegen bestimmte Bestandteile in Nahrungsmitteln haben. Bei ihnen können die Lebensmittel Schübe auslösen oder verstärken, also als „Trigger“ wirken.

Welche Lebensmittel meiden?

Häufige Allergieauslöser sind

  • bei Babys und Kindern Kuhmilch, Soja, Weizen, Fisch, Haselnüsse und Erdnüsse und
  • bei Jugendlichen und Erwachsenen Nüsse sowie rohes Stein- und Kernobst, zum Beispiel Äpfel und Pfirsiche.

Viele Babys und Kinder mit Neurodermitis reagieren allergisch auf bestimmte Lebensmittel. Bei ihnen äußert sich die Allergie aber sehr selten allein durch verstärkte Neurodermitis-Ekzeme. Bei den meisten von ihnen treten direkt nach dem Verzehr der problematischen Speisen oder Getränke Allergiesymptome wie Hautrötungen und Quaddeln auf.

Bei Jugendlichen und Erwachsenen liegt meist eine sogenannte Kreuzallergie vor. Das heißt, ihre Allergie richtete sich ursprünglich gegen bestimmte Pollen, etwa Birkenpollen.

Die Pollenallergie lässt das Immunsystem der Betroffenen jedoch auch empfindlicher auf die genannten Lebensmittel reagieren. Kreuzallergien verstärken bei etwa jeder zweiten an Neurodermitis erkrankten Person die Hautprobleme.

Bei einer bekannten Nahrungsmittel- beziehungsweise Kreuzallergie ist es grundsätzlich sinnvoll, die Allergieauslöser so gut es geht zu meiden. Eine Ernährungsberaterin oder ein Ernährungsberater kann dabei helfen, den neuen Speiseplan zu gestalten, um die „gestrichenen“ Lebensmittel durch gute Alternativen zu ersetzen und einem Nährstoffmangel vorzubeugen.

Ob sich die Neurodermitis durch den angepassten Speiseplan tatsächlich bessert, lässt sich allerdings nicht mit Gewissheit absehen. Denn die Allergie ist nur einer der zahlreichen Trigger, die die Entzündungen in der Haut auslösen und verstärken können. Wie stark die Allergie die Neurodermitis beeinflusst, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Wer Neurodermitis, aber keine Allergie hat, muss seinen Speiseplan nicht umstellen. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel bringt in diesem Fall mehr Nachteile mit sich, als dass er hilft: Er bedeutet Aufwand, ist vermutlich anstrengend und kann auf Dauer zu Mangelerscheinungen führen.

Allerdings wissen manche Menschen mit Neurodermitis nicht, ob sie auch eine Nahrungsmittel- oder Kreuzallergie haben – und ob diese die Symptome verstärkt. Leider ist das auch gar nicht so einfach herauszufinden. Auf Allergietests ist nämlich nur bedingt Verlass: Ist das Testergebnis unauffällig, spricht dies zwar ziemlich sicher gegen eine Allergie.

Ergibt der Test jedoch, dass das Immunsystem des oder der Betroffenen empfindlich auf bestimmte Lebensmittel reagiert, bedeutet das nicht unbedingt, dass diese Empfindlichkeit auch die Neurodermitis verstärkt.

Ein einfacher – wenn auch etwas aufwendiger – Weg, um festzustellen, welche Lebensmittel möglicherweise problematisch sind, ist ein Ernährungstagebuch. Darin wird täglich notiert,

  • was auf den Teller kam und
  • wie die Haut aussieht.

Manchmal zeigt sich nach einiger Zeit, ob sich der Zustand der Haut durch bestimmte Speisen verschlechtert. Wenn ja, kann eine Ernährungsumstellung sinnvoll sein – aber erst nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Können bestimmte Lebensmittel helfen?

Gewisse Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel gelten als natürliche Heilmittel gegen Neurodermitis. In ihnen stecken etwa

  • bestimmte Fettsäuren (Gamma-Linolensäure aus Borretschöl oder Nachtkerzenöl) oder
  • Probiotika (Milchsäurebakterien).

Studien haben aber gezeigt, dass die Einnahme der Öle bei Ekzemen nichts bringt. Ähnliches gilt für auf dem Markt erhältliche Probiotika: Nach aktuellem Forschungsstand hat die Einnahme der gutartigen Bakterienkulturen bei Neurodermitis keinen nennenswerten Nutzen.

Ein günstiges und einfaches Hausmittel gegen Neurodermitis sind feuchte Umschläge, auch Fett-Feuchte-Umschläge genannt. Diese werden so angewendet:

  • Bestreichen Sie die betroffenen Hautstellen mit einer fetthaltigen Creme, die Sie gut vertragen. Wichtig: Keine wirkstoffhaltige Salbe wie zum Beispiel Kortisonsalbe verwenden!
  • Legen Sie einen mit lauwarmem Wasser befeuchteten Verband darauf. Geeignet sind Wundverbände oder Schlauchverbände. Letztere gibt es in verschiedenen Größen in der Apotheke zu kaufen.
  • Bedecken Sie den feuchten Verband mit einem trockenen Verband, oder umwickeln Sie den betroffenen Körperteil damit.

Die Verbände versorgen die trockene Haut mit Feuchtigkeit und können den Juckreiz vorübergehend mildern. Eine längerfristige Wirkung ist jedoch nicht zu erwarten.

t-online-Assistent

Erhalten Sie Antworten aus Tausenden t-online-Artikeln.

Ein ebenfalls bekanntes Hausmittel gegen Neurodermitis ist Apfelessig. Da dieser die Haut zusätzlich reizen kann, ist er aber nicht empfehlenswert. Die angeblichen positiven Effekte, die er auf die Haut haben soll, sind nicht wissenschaftlich erwiesen.

Bisher gibt es zur Wirkung von Apfelessig bei Neurodermitis insgesamt nur wenige, sehr kleine Studien. Darin klagten die Testpersonen vor allem über unerwünschte Wirkungen wie Hautirritationen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Jeden Tag eine Flasche Wein: So reagiert Ihr Körper
Gesundheit

Jeden Tag eine Flasche Wein: So reagiert Ihr Körper

März 10, 2026
Wie lange ist die Einnahme unbedenklich?
Gesundheit

Wie lange ist die Einnahme unbedenklich?

März 10, 2026
Das sind die besten Krankenhäuser in Deutschland
Gesundheit

Das sind die besten Krankenhäuser in Deutschland

März 10, 2026
Glaukom-Forschung: Regulieren Immunzellen den Augeninnendruck?
Gesundheit

Glaukom-Forschung: Regulieren Immunzellen den Augeninnendruck?

März 9, 2026
Jeden Tag ein Löffel Olivenöl: Gesundheits-Tipp auf dem Prüfstand
Gesundheit

Jeden Tag ein Löffel Olivenöl: Gesundheits-Tipp auf dem Prüfstand

März 9, 2026
Das sind die besten Krankenhäuser in Deutschland
Gesundheit

Das sind die besten Kliniken Deutschlands

März 9, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
Studie zeigt, dass der Stress der Eltern eine Schlüsselrolle bei Fettleibigkeit bei Kindern spielen könnte

Studie zeigt, dass der Stress der Eltern eine Schlüsselrolle bei Fettleibigkeit bei Kindern spielen könnte

März 10, 2026
Rebecca Mir und Guido Cantz sind am Freitag dabei

Rebecca Mir und Guido Cantz sind am Freitag dabei

März 10, 2026
CDU-Politiker fordert „schärfstes Schwert“ gegen „Abzocke“

CDU-Politiker fordert „schärfstes Schwert“ gegen „Abzocke“

März 10, 2026
Ärger nach Olympia – Finnland-Nationaltrainer verliert Job

Ärger nach Olympia – Finnland-Nationaltrainer verliert Job

März 10, 2026
Britische Airline EcoJet ist insolvent

Britische Airline EcoJet ist insolvent

März 10, 2026
Neueste Beiträge
Schlager-Star hat einen berühmten Ex-Partner

Schlager-Star hat einen berühmten Ex-Partner

März 10, 2026
Deutscher Schneeschuh-Wanderer von Lawine getötet

Deutscher Schneeschuh-Wanderer von Lawine getötet

März 10, 2026
Jeden Tag eine Flasche Wein: So reagiert Ihr Körper

Jeden Tag eine Flasche Wein: So reagiert Ihr Körper

März 10, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.