Er wurde 1931 als Horst Eckert in Zabrze (ehemals Hindenburg) in Oberschlesien geboren. Nach einer schwierigen Kindheit – geprägt von schmerzhaften Erfahrungen mit Gewalt und Alkoholismus in der Familie – kam er nach dem Krieg nach Deutschland. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Schmied, studierte später in München und arbeitete anschließend als freischaffender Künstler, für den er den Namen „Janosch“ annahm. Seit vielen Jahren lebt er auf Teneriffa.
Der Durchbruch: eine Schachtel, ein Duft, eine Entscheidung
Sein 1978 erschienenes bekanntestes Kinderbuch „Oh wie schön ist Panama“ (Titel der englischen Übersetzung: The Trip to Panama) beginnt mit einer Entdeckung. Der kleine Bär fischt eine Holzkiste aus dem Fluss. Auf der Außenseite steht „Panama“ und im Inneren duftet es nach Bananen. Für den Bären liegt die Schlussfolgerung auf der Hand: Wenn ein Ort so gut riecht, muss er wunderbar sein. Aus dem Etikett und dem Duft entsteht das Bild eines „Landes der Träume“, in dem alles größer, schöner und bequemer ist – am besten mit einem Sofa zum Kuscheln. Die Reise dorthin wird zu einer Kette von Begegnungen, Missverständnissen und Entscheidungen. Am Ende kommen Tiger und Bär wieder in ihrem eigenen Haus an, wo sie glauben, das Paradies gefunden zu haben, nach dem sie gesucht haben.










