Große Suchaktion
Wanderinnen verirren sich in Nationalpark – Polizeieinsatz
09.03.2026 – 10:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei Frauen wollen die frühlingshaften Temperaturen ausnutzen und brechen zu einer Wanderung auf. Doch sie verlaufen sich in der Dunkelheit. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit.
Im Nationalpark Hainich in Thüringen haben sich am Samstagabend zwei Wanderinnen verirrt und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das teilte die Landespolizeidirektion Nordhausen mit. „Dass so etwas passiert, ist bei uns sehr ungewöhnlich“, erklärte ein Polizeisprecher auf Anfrage von t-online.
Die beiden Frauen im Alter von 60 und 71 Jahren aus dem Unstrut-Hainich-Kreis sollen von der einsetzenden Dämmerung überrascht worden sein, sodass sie nicht mehr selbstständig aus dem Waldgebiet herausfanden, hieß es weiter.
Gegen 20 Uhr sollen sie dann den Notruf gewählt haben. Mehrere Streifenwagen aus der Region seien daraufhin zum Nationalpark aufgebrochen. Bei der Suche sollte eine Handyortung helfen. Diese habe das Suchgebiet zwar eingrenzen können, doch „da der Handyakku der beiden stetig leerer wurde, mussten wir uns beeilen“, erklärte der Sprecher weiter. Hinzu kam die Kälte. „Die Temperaturen lagen im niedrigen, einstelligen Bereich.“
Bei ihrem Versuch, schnell aus dem Wald herauszukommen, seien die beiden Frauen vom Weg abgekommen. „Das heißt, wir mussten auch im Unterholz nach ihnen suchen“, so der Sprecher.
Nach etwa eineinhalb Stunden kam dann die Entwarnung: Die beiden Frauen seien fernab der ausgeschilderten Wanderwege wohlbehalten gefunden worden. „Für ein so großes Suchgebiet ist diese Zeit wirklich gut“, resümierte der Sprecher. Eigentlich sollte auch noch eine Feuerwehreinheit mit einer Drohne bei der Suche helfen, doch letztlich hätten lautes Rufen und aufmerksames Lauschen gereicht, um die beiden zu finden, erklärte er abschließend.







