Umfrage zeigt
Rente: Wer besonders pessimistisch in die Zukunft blickt
07.03.2026 – 16:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Nur langsam wächst der Anteil regelmäßiger Sparerinnen. Grundwissen für Aktienbesitz fehlt häufig. Frauen in Deutschland fühlen sich finanziell schlechter abgesichert.
In der deutschen Gesellschaft liegen Frauen in finanziellen Fragen weiterhin im Hintertreffen. Laut einer Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Banken zum Weltfrauentag haben Frauen weniger Geld zur freien Verfügung als Männer, sparen weniger und agieren seltener aktiv am Finanzmarkt. In der Folge blicken sie auch pessimistischer auf die eigene Absicherung.
In Paarbeziehungen betonen die Frauen häufiger die gemeinsame Verantwortung fürs Finanzielle. Nur 31 Prozent nahmen für sich selbst in Anspruch, sich hauptsächlich um Geld- und Finanzangelegenheiten zu kümmern. Bei den Männern erklärten 53 Prozent, dass sie sich hauptsächlich kümmerten. Gemeinsame Verantwortung sahen 42 Prozent der Frauen, aber nur 29 Prozent der Männer.
Mit Blick auf die Absicherung im Alter geht fast die Hälfte der Frauen (46 Prozent) davon aus, dass es ihnen schlechter gehen wird. Bei den Männern erwarten nur 35 Prozent, dass sie im Ruhestand ihren Lebensstandard einschränken müssen. Frauen könnten infolge der ungleichen Lastenverteilung bei sogenannten Care-Arbeiten weniger Geld fürs Alter beiseitelegen, kritisiert der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Heiner Herkenhoff.











