Nahost-Konflikt
Weitere Evakuierungsflüge nach Frankfurt angekündigt
04.03.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Bundesregierung startet zwei weitere Rückholflüge aus Maskat. Vor allem Schwangere, Ältere und Familien haben Vorrang. Noch immer sitzen viele Reisende fest.
Die Bundesregierung organisiert wegen der Eskalation im Nahen Osten zwei weitere Evakuierungsflüge für gestrandete Deutsche. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kündigte an, dass am Donnerstag und Freitag jeweils ein Charterflug aus der omanischen Hauptstadt Maskat nach Frankfurt starten soll.
Am Donnerstag werde ein von der Bundesregierung gechartertes Condor-Flugzeug mehr als 200 Menschen nach Frankfurt bringen, sagte Außenminister Wadephul am Rande eines Besuchs in Warschau. Rund zwei Drittel der Passagiere sollen zuvor vom Auswärtigen Amt mit Bussen aus Dubai nach Maskat gebracht werden.
Auch am Freitag ist ein weiterer Flug geplant. Wieder sollen mehr als 200 Menschen nach Frankfurt ausgeflogen werden. Einige davon würden vorher mit dem Bus aus Dubai in den Oman gebracht.
Nach Angaben des Außenministers werden für die Evakuierungsflüge vor allem besonders verletzliche Gruppen ausgewählt. Dazu zählen Schwangere, Kranke, ältere Menschen oder Familien mit Kindern.
Das Auswärtige Amt arbeite zudem daran, auch in den kommenden Tagen weitere Flüge zu organisieren. Diese könnten ebenfalls aus Maskat starten, möglicherweise aber auch aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Wadephul äußerte die Hoffnung, „dass wir jetzt zu einer Entspannung der gesamten Situation kommen und alle möglichst schnell wohlbehalten nach Deutschland zurückkehren können“.
An Bord sollen rund 250 gestrandete Deutsche sein. Das Flugzeug bietet in dieser Konfiguration insgesamt 279 Sitzplätze. Wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten kommt es weiterhin zu zahlreichen Flugausfällen. In der Region sitzen nach Schätzungen weiterhin Zehntausende Reisende fest.










