Saison beginnt bald
Spargel aus Beelitz: So viel soll ein Kilo 2026 kosten
28.02.2026 – 09:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Landwirte in Beelitz bereiten ihre Felder für den Verkaufsstart Ende März vor. Kunden müssen zunächst mit höheren Preisen rechnen – dann wird es günstiger.
Die Spargelbauern in Brandenburg haben ihre Vorbereitungen für die kommende Saison getroffen und Plastikfolien über die Spargeldämme auf den Feldern gezogen. Die Landwirte wollen ab Ende März die ersten Stangen verkaufen. Jürgen Jakobs, Vorsitzender des Beelitzer Spargelvereins, sagte: „Jeder Sonnentag ist ein gewonnener Tag“.
Zu Ostern in der ersten Aprilwoche werde es das Kilo Spargel für Preise zwischen 12 und 15 Euro geben. Danach falle der Preis, sodass der Spargel in der Hauptsaison ab 8 Euro auch im Handel zu bekommen sei. Der Ostersonntag ist in diesem Jahr am 5. April.
Spargelbauer Malte Voigts aus Kremmen im Kreis Oberhavel verkündete via Instagram: „Jetzt bringen wir den Spargel zum Wachsen.“ Auch er bestätigte: „Ostern haben wir Spargel.“
Die Region um Beelitz ist Brandenburgs größtes Spargelanbaugebiet. Allerdings geht die Zahl der Spargelbauern insgesamt zurück, die Anbaufläche wird kleiner. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wuchs das Gemüse 2025 auf einer Fläche von rund 3.400 Hektar. Das waren knapp 160 Hektar weniger als im Vorjahr. Die Erntemenge sank um 1.500 Tonnen auf 18.700 Tonnen.
Den Landwirten bereiten die Kosten aufgrund des gestiegenen Mindestlohns Sorgen. Ein Preisanstieg sei im Handel kaum durchsetzbar, sonst schwinde die Akzeptanz der Kunden, meinte Jakobs.
Bislang stechen meist ausländische Erntehelfer das Gemüse per Hand. „Ob ich es will oder nicht, irgendwann wird man dabei landen“, sagte Jakobs zum möglichen Einsatz von Erntemaschinen. „Damit wir noch konkurrenzfähig sind, müssen wir die Arbeitskosten senken“, so Jakobs, der bislang keine Erntemaschine im Einsatz hat. Er kenne solche Maschinen bislang aus den Niederlanden.










