Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
Ex-Partnerin von korruptem Staatsanwalt zu Geldstrafe verurteilt

Ex-Partnerin von korruptem Staatsanwalt zu Geldstrafe verurteilt

Mai 4, 2026
Imad Rondic vor dem Abstieg

Imad Rondic vor dem Abstieg

Mai 4, 2026
Stars setzen auf extravagante Looks

Stars setzen auf extravagante Looks

Mai 4, 2026
Buckelwal-Drama um Timmy: Jetzt bricht die Wal-Allianz auseinander

Buckelwal-Drama um Timmy: Jetzt bricht die Wal-Allianz auseinander

Mai 4, 2026
Wo wachsen sie? Wie gesund sind sie? Tipps & Nährwerttabelle

Wo wachsen sie? Wie gesund sind sie? Tipps & Nährwerttabelle

Mai 4, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Tariftreuegesetz beschlossen
Politik

Tariftreuegesetz beschlossen

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 26, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Tariftreuegesetz beschlossen

Bundestag

Tariftreuegesetz beschlossen

Aktualisiert am 26.02.2026 – 10:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Der Bundestag beschloss das Gesetz. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa/dpa-bilder)

Viele öffentliche Aufträge soll es künftig nur für Firmen mit günstigen Bedingungen für Beschäftigte geben. Die schwarz-rote Mehrheit im Parlament hat zugestimmt – einige aber nur zähneknirschend.

Öffentliche Aufträge des Bundes am Bau und bei Dienstleistungen soll es künftig nur für Firmen geben, die Tarifverträge oder ähnlich gute Bedingungen für ihre Beschäftigten einhalten. Der Bundestag beschloss das sogenannte Tariftreuegesetz mit der Mehrheit von Union und SPD. Die Grünen stimmten mit dafür, die Linke enthielt sich. Die AfD votierte dagegen. Im März soll sich der Bundesrat damit befassen.

Die Koalitionsfraktionen waren sich erst diese Woche über die Details der Vorlage einig geworden. Der Kompromiss sieht vor, die Geltung des Gesetzes auf bestimmte Aufträge einzuschränken. Es soll ab einem Auftragsvolumen ab 50.000 Euro greifen, in bestimmten Fällen erst ab 100.000 Euro. Lieferverträge sowie alle Aufträge der Bundeswehr sollen außen vor bleiben.

Das Gesetz war ein Anliegen der SPD, die dies bereits in den Koalitionsvertrag mit der Union hineinverhandelte. Die SPD-Abgeordnete Annika Klose sagte, damit werde ein einfaches Prinzip durchgesetzt: „Wer öffentliche Aufträge bekommt, muss auch ordentlich bezahlen.“ Mit Steuergeld dürfe kein Lohndumping gefördert werden.

SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt erinnerte an den Hintergrund: die milliardenschweren Investitionen aus dem sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur. „Wir modernisieren unser Land“, sagte Schmidt. „Mit dem Tariftreuegesetz verbinden wir unsere Investitionen in die Zukunft mit guten Löhnen und guten Arbeitsbedingungen.“

Die Union machte in der abschließenden Debatte deutlich, dass sie nur mit großen Zweifeln zustimmt. Die CDU-Abgeordnete Sandra Carstensen sagte, sie tue sich nicht leicht. Man teile das Ziel, die Tarifbindung in Deutschland zu steigern. Doch müsse man prüfen, ob das Gesetz dies wirklich leisten werde.

Der Union seien im Gesetzgebungsverfahren „substanzielle Verbesserungen“ gelungen, sagte Carstensen. Ein bedeutender Schritt sei, dass Lieferverträge herausgenommen worden seien. Zudem dürfe das SPD-geführte Sozialministerium die geforderten guten Bedingungen nicht alleine festlegen, sondern „im Benehmen“ mit dem CDU-geführten Wirtschaftsministerium. „Und dennoch bleiben Zweifel und dennoch bin ich alles andere als zufrieden mit diesem Gesetz“, sagte Carstensen.

Grüne und Linken unterstützen das Tariftreuegesetz grundsätzlich, doch geht ihnen der Kompromiss der Koalition nicht weit genug. Die AfD lehnt das ganze Vorhaben generell ab. Es handele sich um ein „Tarifanwendungszwangsgesetz“, sagte der AfD-Abgeordnete Peter Bohnhof in der Debatte.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Studie: Großer Rückhalt für Demokratie
Politik

Studie: Großer Rückhalt für Demokratie

Mai 4, 2026
Union und SPD ringen um Reformkurs und schenken sich nichts
Politik

Union und SPD ringen um Reformkurs und schenken sich nichts

Mai 4, 2026
Kaum Rückkehrer aus Deutschland – Merz‘ Ziel in weiter Ferne
Politik

Kaum Rückkehrer aus Deutschland – Merz‘ Ziel in weiter Ferne

Mai 4, 2026
Experten warnen vor den Folgen für Deutschland
Politik

Experten warnen vor den Folgen für Deutschland

Mai 4, 2026
Bayerischer US-Truppenstützpunkt wackelt wohl als nächstes
Politik

Bayerischer US-Truppenstützpunkt wackelt wohl als nächstes

Mai 4, 2026
Sicherheitsrat tagte erstmals Ende April zu Energiekrise
Politik

Sicherheitsrat tagte erstmals Ende April zu Energiekrise

Mai 4, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
Imad Rondic vor dem Abstieg

Imad Rondic vor dem Abstieg

Mai 4, 2026
Stars setzen auf extravagante Looks

Stars setzen auf extravagante Looks

Mai 4, 2026
Buckelwal-Drama um Timmy: Jetzt bricht die Wal-Allianz auseinander

Buckelwal-Drama um Timmy: Jetzt bricht die Wal-Allianz auseinander

Mai 4, 2026
Wo wachsen sie? Wie gesund sind sie? Tipps & Nährwerttabelle

Wo wachsen sie? Wie gesund sind sie? Tipps & Nährwerttabelle

Mai 4, 2026
So ziehen Sie Ihr Kaufangebot zurück

So ziehen Sie Ihr Kaufangebot zurück

Mai 4, 2026
Neueste Beiträge
Nürnberg: Weltkriegsbombe auf Südfriedhof entschärft

Nürnberg: Weltkriegsbombe auf Südfriedhof entschärft

Mai 4, 2026
Trainer Richie Wellens rechnet mit eigenem Team ab

Trainer Richie Wellens rechnet mit eigenem Team ab

Mai 4, 2026
VdK warnt vor Krisensituationen durch geplante Einschnitte

VdK warnt vor Krisensituationen durch geplante Einschnitte

Mai 4, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.