Warme Luft aus der Sahara
Sonnige Tage voraus: München erwacht aus dem Winterschlaf
25.02.2026 – 15:46 UhrLesedauer: 2 Min.
München schnuppert Frühling: Ein Hochdruckgebiet beschert der Landeshauptstadt Sonne. Am Donnerstagabend kommt dann noch warme Luft aus der Sahara.
Nachdem der Winter ein letztes Mal ausholte und am vergangenen Donnerstag die Stadt im Schnee versinken ließ, grüßt heute schon der Frühling in München: Am Mittwoch zeigt sich das Wetter von seiner sonnigen Seite, mit Temperaturen bei etwa 10 Grad. Am Donnerstag und am Freitag soll es sogar noch wärmer und sonniger werden: Dann kommt nämlich warme Luft aus der Sahara zu uns.
Wie das Portal „kachelmannwetter.com“ berichtet, befindet sich neben der warmen Luft auch der rötliche Sahara-Staub auf dem Weg zu uns. Satellitendaten zufolge ziehen die warmen und staubigen Luftmassen aktuell (Stand: 14.11 Uhr) über die spanische Halbinsel und den Südwesten Frankreichs bis hinauf nach London. Gegen Abend zieht ein Hochdruckgebiet die Wüstenluft wie eine Art „Wärme-Düse“ allmählich zu uns.
Der Wetterumschwung zeigt sich bereits seit einigen Tagen, insbesondere in den Hochlagen der Alpen: Dort einsetzendes Tauwetter brachte Schneeschmelze und, zusammen mit dem intensiven Regen der vergangenen Tage, mancherorts auch Hochwasser.
Nun wird es auch am Alpenrand deutlich wärmer und sonniger, der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert 17 Grad, in 2.000 Metern Höhe soll es sogar 7 Grad haben. Nachts bleibt es jedoch weiterhin frisch und teils auch neblig, weshalb mancherorts auch noch eine Glättewarnung gilt.
Dennoch können sich die Münchner auf ein paar warme und sonnige Tage freuen: Am Donnerstag liegen die Höchstwerte bei 16 Grad mit schwachem Wind aus dem Südwesten. Am Freitag jedoch soll es weitestgehend wolkenlos bei 17 Grad sein, am Alpenrand sogar bei 20 Grad.
In der Nacht zum Freitag erreicht die warme Sahara-Luft mitsamt rötlichen Staubkörnern zunächst Nürnberg und zieht dann weiter Richtung Osten. Die Satellitenmodelle legen aktuell nahe, dass in München kaum Sahara-Staub niedergeht.










