ABCDE-Regel
Welche Leberflecken sich besser ein Arzt anschaut
Aktualisiert am 25.02.2026 – 10:30 UhrLesedauer: 3 Min.
Leberflecken sind nicht ungewöhnlich. Manche zeigt man lieber einem Hautarzt, um die Entstehung von Hautkrebs zu verhindern. Welche Flecken verdächtig sind.
Wer viele Muttermale hat, sollte seine Haut regelmäßig selbst kontrollieren. Denn Hautkrebs entwickelt sich oft unauffällig. Je früher Ärzte ihn erkennen, desto besser lässt er sich behandeln.
Leberflecken entstehen durch pigmentbildende Zellen in der Haut. Diese Zellen heißen Melanozyten und produzieren den Farbstoff Melanin. Verändern sich solche Flecken, kann sich dahinter ein sogenanntes malignes Melanom verbergen. Dabei handelt es sich um schwarzen Hautkrebs, die gefährlichste Form von Hautkrebs.
Bei der Selbstkontrolle der Haut kann die sogenannte ABCDE-Regel helfen. Verdächtig sind demnach Flecken, die folgende Merkmale aufweisen:
Erfüllt ein Leberfleck mehrere dieser Kriterien, sollte ihn ein Hautarzt untersuchen. Einzelne Auffälligkeiten bedeuten nicht automatisch Hautkrebs. Häufen sich jedoch mehrere Merkmale, steigt das Risiko.
Nicht nur neue Hautveränderungen verdienen Aufmerksamkeit. Auch ein Muttermal, das seit der Kindheit besteht, kann sich verändern. Aus einem harmlosen Leberfleck kann sich ein malignes Melanom entwickeln. Dieses wächst zunächst in den oberen Hautschichten.
Entscheidend ist, wie tief der Tumor in die Haut eindringt. Die oberste Hautschicht heißt Oberhaut, darunter liegt die Lederhaut. Solange sich das Melanom noch an der Grenze zur Lederhaut befindet, kann der Arzt es meist vollständig herausschneiden. Dringt der Tumor jedoch tiefer ein und erreicht Blut- oder Lymphgefäße, können Krebszellen über diese Gefäße in andere Organe gelangen. Dort entstehen sogenannte Metastasen, also Tochtergeschwülste.
Neben dem schwarzen Hautkrebs gibt es auch den weißen Hautkrebs. Dazu zählt unter anderem das Basalzellkarzinom. Diese Form bildet selten Metastasen, wächst jedoch zerstörend in das umliegende Gewebe.
Weißer Hautkrebs zeigt sich häufig als glasig wirkendes Knötchen mit feinen roten Äderchen. Manche Betroffene bemerken ihn erst, wenn die Stelle blutet oder nach einer kleinen Verletzung nicht richtig abheilt. Eine Wunde, die über längere Zeit nicht heilt, sollte daher ein Hautarzt untersuchen. Auch eine neu entstandene Narbe ohne erkennbare Verletzung gilt als Warnsignal.
UV-Strahlung aus Sonnenlicht gilt als wichtigster Risikofaktor für Hautkrebs. Besonders Sonnenbrände in Kindheit und Jugend erhöhen das Risiko deutlich. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder konsequent vor intensiver Sonne schützen.










