Haben Sie jemals ein Scheitern erlebt?
Es hat sieben Jahre gedauert, bis wir unsere erste Finanzierungsrunde erreicht haben. In dieser Zeit gab es einige sehr schwierige Zeiten. Wir standen kurz vor einem Exodus und mussten unser eigenes Geld in das Unternehmen stecken. Für den Außenstehenden sieht oft alles so bildschön aus. Aber der Weg ist viel weniger linear, als Sie vielleicht denken.
Parloa ist eine Deutsche Start-upist aber seit 2024 auch in den USA präsent. Warum?
Wer Weltmarktführer im Bereich Software werden will, muss in den USA sein. Es reicht nicht aus, nur in Europa zu bleiben, um weltweit als Nummer eins wahrgenommen zu werden. Aber wir behalten unseren Hauptsitz in Berlin.
Hängt Ihr Umzug in die USA auch mit einer Finanzierung zusammen, die in Europa nicht so einfach zu bekommen ist?
Ja. Das Kapital ist vorhanden, allerdings in deutlich geringerem Umfang als in den USA. Und die Anleger in den USA sind von ganz anderer Qualität. Dem deutschen Ökosystem fehlt auch ein Katalysator wie Y Combinator.
Der Risikokapitalgeber im Silicon Valley, der Start-ups in einer sehr frühen Phase unterstützt…
Erfolgsgeschichten helfen jungen Start-ups, aber sie müssen erst entstehen.
Was ist Ihr Ziel für Parloa?
Wir wollen Weltmarktführer werden. Und wir zeigen, dass in Europa weltweit führende Unternehmen aufgebaut werden können.










