Gefährlicher Blizzard
US-Staaten rufen den Notstand aus
Aktualisiert am 23.02.2026 – 16:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Massive Schneemengen und Sturmfluten an der Küste: Mehrere Millionen Menschen sind in den USA von einem Blizzard betroffen.
Wegen eines heftigen Wintersturms haben sieben Gouverneure in den USA den Ausnahmezustand ausgerufen. Wie der Sender ABC News berichtete, gilt der Notstand in Connecticut, Delaware, Massachusetts, New Jersey, New York, Pennsylvania und Rhode Island. Für über 40 Millionen Menschen im Osten der USA wurde eine amtliche Blizzard-Warnung ausgerufen.
Bei einem Blizzard handelt es sich um einen starken Schneesturm, der mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 55 Kilometern pro Stunde und Sichtweiten unter 400 Metern das öffentliche Leben in einer Region vorübergehend lahmlegen kann. Wie der Sender CNN berichtete, werden in den am stärksten betroffenen Gebieten rund 60 Zentimeter Neuschnee erwartet.
An der Ostküste der USA gelten zudem Hochwasserwarnungen. Starke Winde könnten das Wasser an die Küste treiben und zu Überschwemmungen führen, berichtete CNN. Rund 180.000 Menschen in New Jersey, Delaware, Virginia und Maryland haben dem Bericht zufolge keinen Strom mehr.
Im benachbarten Bundesstaat New Jersey rief Gouverneurin Mikie Sherrill die Bevölkerung dazu auf, Vorräte anzulegen und während des Sturms nicht auf die Straße zu gehen. Auch in New Jersey trat am Abend ein Verkehrsverbot in Kraft. Die Kombination von heftigen Sturmböen und großen Schneemassen mache Autofahren „unglaublich gefährlich“, sagte Sherrill.
Erst Ende Januar hatten extreme Kälte und starker Schneefall das öffentliche Leben in Teilen der USA weitgehend zum Erliegen gebracht. Ein Wintersturm erfasste den Süden, Mittleren Westen und die Ostküste der Vereinigten Staaten. Nach Medienberichten kamen mindestens 85 Menschen in mehreren Bundesstaaten ums Leben.











