Bahn-Großbaustelle
Erhebliche Probleme bei Ersatzbussen auf Kölner Zugstrecke
20.02.2026 – 16:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen führt bei Pendlern zu starken Einschränkungen. Besonders am Ersatzverkehr gibt es Kritik.
Täglich sind rund 200 Ersatzbusse auf verschiedenen Strecken im Einsatz, darunter auch zur Anbindung an den Kölner Bahnverkehr. „Mit den Erkenntnissen der ersten zwei Wochen, den Rückmeldungen der Fahrgäste und der jetzt geäußerten Kritik des VRR arbeiten alle Beteiligten nun gezielt an Lösungen“, teilte die Bahn weiter mit.
Dabei gab es auch Spott und Kritik von Reisenden. Fahrgäste hatten zuvor insbesondere schlecht geschultes Personal moniert, das teilweise falsche Routen gefahren sei.
Die Verantwortlichen hatten im letzten Streckenabschnitt in Richtung Kölner Hauptbahnhof bewusst darauf verzichtet, Ersatzbusse einzusetzen. Hintergrund sei die zu erwartende Verkehrslage im Kölner Stadtgebiet. So sei es effizienter, dass die Reisenden in Leverkusen in den noch fahrenden Nahverkehr umsteigen und so weiter nach Köln fahren können. Das Konzept hatte die Deutsche Bahn im November bei einer Pressekonferenz vorgestellt.
Die Deutsche Bahn hat die Erfahrungen der ersten Vollsperrung analysiert und will prüfen, inwiefern Fahrtzeiten optimiert werden können. Außerdem soll der Einsatz weiterer Busse in Erwägung gezogen werden, um kurzfristig auf Ausfälle reagieren zu können. Personal solle bei Bedarf noch einmal nachgeschult werden.
„Jeden Tag fahren jetzt in der Spitze bis zu 200 Ersatzverkehrsbusse zusätzlich mitten in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands und das mit einem sehr ambitionierten und schwer einzuhaltenden Fahrplan“, erklärte die Bahn weiter. Die nächste Vollsperrung steht erst wieder in vier Wochen an. Bis dahin sollen die Änderungen umgesetzt werden.











