Kurioser Vorfall bei Olympia
Hund verfolgt Langläuferinnen: „Dachte, es wäre ein Wolf“
Aktualisiert am 18.02.2026 – 11:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Kurioser Vorfall bei den Olympischen Spielen: In der Qualifikation bekamen zwei Langläuferinnen auf einmal tierische Begleitung.
Er stand nicht auf der Startliste: Ein Hund hat im olympischen Langlaufstadion für kuriose Bilder gesorgt.
Während der Qualifikation im Team-Sprint tauchte das Tier plötzlich auf der Zielgeraden in Tesero auf. Der Hund verfolgte die Kroatin Tena Hadžić bis hinter die Ziellinie.
Im Ziel beschnupperte er dann kurzerhand die Argentinierin Nahiara Díaz. Die besten Athletinnen aus der ersten Startgruppe waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Ziel. Darunter auch die Oberstdorferin Laura Gimmler.
Hadžić äußerte sich nach dem Vorfall im Ziel: „Im ersten Moment dachte ich, es wäre ein Wolf, und ich halluziniere aufgrund des anstrengenden Rennens“, sagte sie. „Er war extrem groß, und als ich vorbeilief, hatte ich Angst, dass er mich vielleicht beißt.“ Sie kritisierte: „Dass er es überhaupt auf die Strecke geschafft hat, ist nicht gut. Für mich ist es keine große Sache, da ich nicht um eine Medaille kämpfe. Wenn das aber im Finale passiert wäre, wo es um Medaillen geht, könnte es gefährlich werden.“
Die Griechin Konstantina Charalampidou, die ebenfalls zugegen war, war da gnädiger: „Zum Glück war er ganz brav“, sagte sie. „Er verfolgte die Kamera auf der Zielgeraden, war süß und hat das Rennen zum Glück auch nicht gestört. Es war lustig. Er hat mich das Rennen vergessen lassen, denn es war nicht gut. Dank ihm bin ich jetzt berühmt, deshalb muss ich ihm danken.“









