Ungewöhnlicher Todesfall in Kolumbien
Deutscher stirbt in Karnevalshochburg
Aktualisiert am 17.02.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Urlauber nehmen zwei Frauen in ein Hotelzimmer mit. Am nächsten Morgen ist einer der Männer tot. Die Polizei stellt das vor offene Fragen.
In einem Hotelzimmer in der kolumbianischen Karnevalshochburg Barranquilla ist ein 36-jähriger deutscher Tourist tot aufgefunden worden. Die Behörden vermuten eine Vergiftung als Todesursache, wie kolumbianische Medien unter Berufung auf die örtliche Polizei berichteten. Ein weiterer Deutscher, sein 55-jähriger Begleiter, wurde mit ähnlichen Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Zustand des älteren Mannes ist nach Behördenangaben inzwischen stabil. Er war deutlich benommen, als er in die Klinik gebracht wurde, hieß es.
Laut Polizei hatten die beiden Männer am 12. Februar in einem Hotel im Stadtviertel Simón Bolívar eingecheckt. In den frühen Morgenstunden des 14. Februar nahmen sie zwei Frauen mit auf ihr Zimmer. Sie sollen das Hotel etwa eineinhalb Stunden später wieder verlassen haben. Ihre Identität ist bislang unklar. Gleichzeitig sei offen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Besuch der Frauen und dem Todesfall besteht, hieß es.
Die Ermittler fanden keine Spuren von Gewalteinwirkung am Körper des Verstorbenen. Die Ermittler gehen deshalb dem Verdacht einer Vergiftung nach.
Barranquilla im Nordwesten Kolumbiens ist derzeit Schauplatz des größten Karnevals des Landes. Die Feierlichkeiten ziehen jährlich Tausende Touristen aus aller Welt an. Seit 2009 zählt der Karneval von Barranquilla zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit der Unesco.









