Nach Wettbewerb von der Großschanze
Deutscher Skispringer „verzweifelt“
15.02.2026 – 00:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Es war nicht der Tag von Felix Hoffmann. Der Deutsche wollte sich auf der Großschanze beweisen, doch das funktionierte nicht.
Aus Predazzo berichtet Melanie Muschong
Aus deutscher Sicht schnitt Philipp Raimund mit dem neunten Platz am besten ab. Zweiter wurde Andreas Wellinger, der auf dem 15. Rang landete und wohl mit dem Olympiasieger von der Normalschanze das Super Team am Montag bestreiten wird. Etwas ratlos war hingegen Felix Hoffmann. Der 28-Jährige belegte hinter Pius Paschke den 25. Platz.
In der Mixed Zone sagte er danach: „Die Trainings waren auch nicht wirklich positiv. Es waren jetzt neun Sprünge, wo eigentlich nichts so richtig zusammengelaufen ist. Mit jedem Sprung bin ich fast dran verzweifelt, warum denn hier das nicht funktioniert und das nicht. Es hat keinen Spaß gemacht.“ Hoffmann meinte zudem, dass er an der Technik gescheitert sei.
Auf Nachfrage von t-online erklärte Bundestrainer Stefan Horngacher: „Ich weiß nicht genau, wann der Felix abgebogen ist. Er hat wirklich gut angefangen hier auf der Schanze, aber es ist eher immer schlechter geworden. Er hat nicht so das Gefühl am Schanzentisch, dass er sich wegdrückt mit den Beinen. Das funktioniert irgendwie nicht. Er trifft den Schwerpunkt nicht ganz und dann geht der Sprung nicht vorwärts. Da verzweifelt der Sportler dann ein bisschen.“
Für Hoffmann sind die Olympischen Spiele damit auch in aktiver Position wohl beendet, da er wahrscheinlich nicht im Super Team springen wird. Dort bekommen die besten Zwei, also Raimund und Wellinger ihre Chance. Letzterer betonte, dass er wisse, dass er dafür noch ein paar Meter brauche.










