Ausflugstipp
Von Berlin aus in die Vergangenheit: Romantisches Kloster Chorin
13.02.2026 – 14:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Kloster Chorin kann man das Mittelalter erleben und Erholung finden. Und romantisch kann es dort auch werden. Nicht nur am Valentinstag.
Nur eine knappe Zugstunde von Berlin entfernt bietet das Kloster Chorin Erholung vom hektischen Großstadtalltag. Mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin lädt das ehemalige Zisterzienserkloster zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein.
Das Kloster wurde im Jahr 1272 gegründet und gilt als Schlüsselwerk der norddeutschen Backsteingotik. Bis ins 16. Jahrhundert wurde es von Mönchen bewohnt und bewirtschaftet. Danach dienten Teile der Anlage als Invalidenhaus oder als Wohngebäude, doch das ehemalige Kloster verfiel immer mehr zur Ruine.
Seit 1823 wurden die filigranen Backsteinbauten restauriert. Die mittelalterliche Klosteranlage ist eingebettet in einen wunderschönen Landschaftspark. Die Parkanlage entstand im 19. Jahrhundert nach Plänen des bekannten Landschaftsarchitekten Joseph Peter Lenné.
Wer in den Wintermonaten in die rund 750-jährige Geschichte des Klosters eintauchen will, kann unter der Woche eine individuelle Führung buchen. Von Mai bis Oktober finden Führungen zusätzlich auch am Wochenende statt. Das Kloster bietet ein spannendes Angebot für jede Altersgruppe. So gibt es Führungen mit Puppenspiel oder als Workshop für die, die gern zeichnen. Ausgestattet mit Block und Stift können Kinder und Jugendliche spielerisch das Kloster und seine Vergangenheit entdecken.
Wie ist das Kloster eigentlich entstanden? Wie haben die Mönche im Mittelalter gewirtschaftet und gelebt? All das zeigen die Ausstellung im Klostergewölbe und ein Film, der im ehemaligen Kapitelsaal zu sehen ist.
In den dunklen Wintermonaten lädt das Kloster immer samstags zu einem geheimnisvollen Erlebnis ein. Bei einer Funzelführung können Besucher das Kloster im Schein der Taschenlampe durchstreifen. Klingt das nicht romantisch? Passend zum Valentinstag findet die nächste Führung am Samstag, dem 14.2., um 16 Uhr statt. Hier können Sie sich anmelden.
Für kleine Mitbringsel gibt es den Klosterladen. Hier wird auch lokales Kunsthandwerk verkauft, genauso wie Postkarten, man findet aber auch Literatur über die Geschichte und die Architektur des Klosters. Ab Ostern wird das Café auf dem Klostergelände wieder geöffnet sein. Bis dahin kann man sich im Klosterladen mit Snacks und Getränken versorgen.









