„Ich bin etwas überwältigt“
Sharon Stone verlässt Opernball kurz – unter Tränen
Aktualisiert am 13.02.2026 – 07:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie kam und ging gleich wieder: Hollywood-Star Sharon Stone war der Empfang beim Opernball in Wien offenbar zu viel. Sie musste erst einmal wieder ins Hotel.
Hollywood-Star Sharon Stone hat am Donnerstagabend beim Wiener Opernball in der Staatsoper für Aufsehen gesorgt. „Ich bin etwas überwältigt“, sagte die US-Schauspielerin unter Tränen auf dem roten Teppich. „Es hat mir offen gesagt den Atem geraubt“, so der „Basic Instinct“-Star im ORF.
Der Prunk, die Kameras, die dicht gedrängten Gäste: Laut „Bild“ habe Stone eine Panikattacke erlitten, als sich immer mehr Menschen um sie geschart hätten. Die 67-Jährige habe die Oper daraufhin verlassen und sich mit ihrer Entourage vorübergehend in ihr Hotel zurückgezogen. „Sie musste sich frisch machen“, sagte ein Sprecher ihres Gastgebers, des Süßwaren-Unternehmers Karl Guschlbauer. Nach Informationen der „Bild“ soll sie sich in ihrer Luxussuite mit einem Glas Champagner beruhigt haben.
Später kehrte Stone in die Staatsoper zurück und nahm wieder in ihrer Loge Platz. Vor den Kameras strahlte sie, winkte ins Blitzlichtgewitter und zeigte sich gefasst.
Nach eigenen Angaben sei sie beeindruckt gewesen vom Gefühl der Einigkeit und vom kulturellen Selbstverständnis des Abends. Sie sprach von einem „Meer an Eleganz“ und schwärmte von der Atmosphäre des österreichischen Staatsballs.
Auch modisch setzte Stone ein Zeichen: Sie erschien in einer Robe im Stil des Wiener Jugendstil-Malers Gustav Klimt. Entworfen worden sei das Outfit einst vom kürzlich verstorbenen Star-Designer Valentino – eigens für sie.
Für US-Glamour sorgte auch Schauspielerin Fran Drescher, bekannt durch die Serie „The Nanny“. Der TV-Publikumsliebling besuchte das Event in einem schwarzen Damen-Smoking mit Jackett und Rock und widersetzte sich so dem Dresscode, der ein bodenlanges Ballkleid für Damen vorschreibt. Drescher spielte jüngst im mehrfach Oscar-nominierten Streifen „Marty Supreme“ die Mutter des Hauptdarstellers Timothée Chalamet.
Die Eröffnungszeremonie wurde dieses Jahr mit viel Broadway-Flair konzipiert: So stand etwa die „Maria“-Arie und die Balkonszene aus Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“ auf dem Programm.










