Bei James Van Der Beek wurde laut dem „Business Insider“ (BI) Ende 2023 mit 46 Jahren der Krebs diagnostiziert. Dem Magazin erzählte der Schauspieler, dass es sich bei seinem Darmkrebs bereits um einen fortgeschrittenen Tumor des Stadiums III handele. Das könnte erklären, warum die Erkrankung nicht einmal drei Jahre nach der Diagnose zum frühen Tod des Schauspielers geführt hat.
Neben dem Stadium der Erkrankung beeinflussen aber auch die Lage und der Typ des Tumors, die genutzten Therapien sowie Begleiterkrankungen und individuelle Faktoren die Heilungschancen von Darmkrebs. So verursachen etwa Tumore im rechtsseitigen Dickdarm erst sehr spät Symptome, wodurch er oft in einem späteren Erkrankungsstadium diagnostiziert wird. Außerdem können unterschiedlich gelegene Tumore verschieden auf Chemotherapeutika reagieren. Mehr Informationen zu den Faktoren, die die Heilung von Darmkrebs beeinflussen, finden Sie hier.
Da Darmkrebs lange Zeit keine Symptome verursacht, kommt der Vorsorge eine zentrale Bedeutung zu. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen, etwa Stuhltests und Darmspiegelungen. Ziel ist es, Krebs oder seine Vorstufen zu entdecken, bevor Beschwerden auftreten.
Auch ein gesunder Lebensstil kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Studien zeigen, dass eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Geflügel mit einer höheren Lebenserwartung einhergeht als eine sehr fleisch- und fettreiche Kost. Auf Alkohol und Zigaretten sollte möglichst verzichtet werden. Körperliche Aktivität wirkt sich ebenfalls günstig aus.
Van Der Beek wollte mit der Diskussion über seine Diagnose auf die Erkrankung und die mögliche Früherkennung aufmerksam machen. „Ich habe viel gelernt“, sagte er im „BI“. „Wenn ich auch nur einen einzigen Menschen davor bewahren kann, das durchmachen zu müssen, dann ist das zauberhaft.“











