Gesundheit für Vierbeiner
So häufig sollten Hundehalter ihrem Hund die Zähne putzen
Aktualisiert am 11.02.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 3 Min.
Mundgeruch beim Hund? Dahinter steckt oft mangelnde Zahnpflege. Auch Zahnstein und Entzündungen lassen sich mit etwas Pflege vermeiden.
Damit ein Hund ohne Zahnprobleme durch den Alltag gehen kann, ist eine regelmäßige Mundhygiene wichtig. Neben Kauspielzeugen spielt das Zähneputzen selbst eine Rolle. Wer früh damit beginnt, kann die Reinigung ins Hundeleben mit einflechten.
Für das Zähneputzen beim Hund gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die klassische Hundezahnbürste oder spezielle Kaustangen. Diese setzen beim Kauen zahnpflegende Enzyme frei und sind darüber wirksam. Zahnfreundliches Hundefutter allein ist zwar eine Unterstützung, ersetzt die Zahnpflege aber nicht.
So putzt man dem Hund die Zähne:
Um das Gebiss optimal zu pflegen, sollte es täglich einmal geputzt werden. Je früher der Hund daran gewöhnt wurde, desto eher akzeptiert er die Pflegemaßnahmen.
Auf keinen Fall sollten die Zähne eines Hundes mit herkömmlicher Zahnpasta geputzt werden, da dies lebensgefährlich für die Tiere sein kann. Mit speziellen Haustierzahnbürsten oder Finger-Gummi-Aufsätzen können die Beißer der Hunde in kleinen kreisenden Bewegungen besonders sanft gereinigt werden.
Wenn Hundezahnpasta nicht zur Verfügung steht, lässt sich aus Hausnatron, Kokosöl und Petersilie eine DIY-Behelfspaste anmischen. Tierärzte beraten gern zur genauen Dosierung oder haben fertige Pasten im Angebot. Professionelle Zahnreinigungen können die Mundpflege beim Tier unterstützen, sie werden durch den Tierarzt durchgeführt.
Bei kleinwüchsigen und stumpfnasigen Rassen gibt es besondere Probleme mit dem Gebiss. Durch ihre angezüchtete Kurzköpfigkeit stehen bei vielen dieser Hunde die Zähne zu dicht aneinander. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, Karies beim Hund rechtzeitig zu erkennen und Beschwerden vorzubeugen.
Grundsätzlich gilt: Zahnpflege ist für alle Hunderassen wichtig. Jeder Hundehalter sollte nach dem Zahnwechsel mit seinem Hund zur Gebisskontrolle beim Tierarzt gehen.
Bei Fehlstellungen im Kiefer hängt die Behandlung vom Einzelfall ab, jedoch gibt es Tierärzte, die speziell auf Zahnheilkunde geschult sind. Im schlimmsten Fall muss ein Zahn gezogen werden. Schwere Fehlstellungen der Zähne sollten unbedingt behandelt werden, sonst droht eine chronische Zahnfleischentzündung.











