Nach schwerem Sturz
US-Skistar Lindsey Vonn angeblich erneut operiert
Aktualisiert am 09.02.2026 – 13:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Lindsey Vonns Sturz-Drama bewegt die Skiwelt. Nach einer ersten Operation musste sie nun wohl erneut unters Messer.
US-Skistar Lindsey Vonn ist nach ihrem schweren Sturz bei den Olympischen Winterspielen offenbar ein zweites Mal operiert worden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, führten lokale Orthopäden sowie plastische Chirurgen am Montag einen weiteren Eingriff an ihrem linken Knie durch. Ihr persönlicher Arzt sei ebenfalls dabei gewesen, assistierte jedoch nur.
Video | Nach 13 Sekunden vorbei: Lindsey Vonn stürzt in Cortina
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Die US-Amerikanerin, die trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie an den Start gegangen war, war in der Abfahrt unterwegs, ehe ihr Rennen auf dramatische Weise endete: Vonn kam auf der Strecke Olimpia delle Tofane in Cortina schwer zu Fall – der Traum vom zweiten Olympiasieg zerplatzte. Die 41-Jährige wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Vonn erlitt bei dem Sturz einen Bruch des linken Beins. Das bestätigte das Gesundheitsamt von Treviso am Sonntagabend. Noch am selben Tag wurde der US-Superstar erstmals operiert.
Ziel der Operationen sei es gewesen, das gebrochene Bein zu stabilisieren und möglichen Komplikationen durch Schwellungen oder Durchblutungsproblemen vorzubeugen, teilte das Krankenhaus Ca‘ Foncello in Treviso mit. Vonn liegt dort derzeit auf der Intensivstation. Dies sei allerdings nicht auf einen kritischen Gesundheitszustand zurückzuführen, sondern diene hauptsächlich dem Schutz ihrer Privatsphäre, so Reuters.
Nach ihrem Sturz war vereinzelt Kritik aufgekommen, dass Vonn mit einem bereits instabilen Knie an den Start gegangen war. Ski-Weltverbandschef Johan Eliasch hat diese nun zurückgewiesen. „Ich glaube fest daran, dass so etwas von jedem einzelnen Athleten selbst entschieden werden muss“, sagte der Fis-Präsident nach dem folgenschweren Unfall der amerikanischen Sportlerin.
„Sie kennt besser als jeder andere die Verletzungen an ihrem Körper“, entgegnete Eliasch, der auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist. „Wenn man sich umschaut, dann hat jeder einzelne Athlet irgendeine Art von Verletzung.“









