Am Halensee in Berlin
Mann stirbt nach Einbruch im Eis: Bezirk warnt
07.02.2026 – 14:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach einem tragischen Unfall an einem Berliner See warnt der Bezirk vor Gefahren. An vereisten Flächen herrscht „Lebensgefahr“.
Nachdem ein Mann am Donnerstag in den Berliner Halensee eingebrochen und kurz darauf verstorben war, warnt der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vor Gefahren. „Aktuell besteht Lebensgefahr, da die Eisflächen nicht tragfähig sind“, teilte das Bezirksamt mit.
Wer das Eis betrete, riskiere einzubrechen und zu ertrinken, hieß es weiter. An einigen Seen befinden sich unter der Eisfläche außerdem spezielle Einbauten oder technische Anlagen. Dadurch können laut dem Bezirk Schwachstellen an der Eisfläche auftreten. Auch die Berliner Feuerwehr warnt vor dem Betreten von zugefrorenen Gewässern in der Hauptstadt. Sie musste bereits zu mehreren Eisrettungen ausrücken. Mehr dazu hier.
Am Donnerstag war ein Mann auf dem zugefrorenen Halensee eingebrochen. Ersthelfer hätten zunächst versucht, ihm von einem nahegelegenen Steg aus zu helfen. Ein Feuerwehrmann sei dann mit einem Schutzanzug und Leinen in den See gestiegen und habe den Mann an Land gezogen. Er wurde in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf verstarb.
Auch ein Ersthelfer ist laut Feuerwehr dabei leicht verletzt worden. Er wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt. Die Behörde appelliert, bei Hilfeversuchen sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Wie genau es zu dem Vorfall im Ortsteil Grunewald kam, ist bisher nicht bekannt. Einem Polizeisprecher zufolge gibt es dazu Ermittlungen. Auch zur genauen Todesursache gab es zunächst keine Informationen.










