Zu diesem Zweck stellt die südafrikanische Regierung Mittel zur Verfügung, um die Weltraumforschung und -ausbildung gezielt zu unterstützen. Stefan Wagner erinnert sich, dass es zu Beginn des Projekts nur eine Handvoll südafrikanischer Astrophysiker gab, inzwischen sind es mehrere Hundert. Das SKAO wird nicht nur Antworten auf die großen Fragen des Universums geben. Mit gezielten schulischen und akademischen Förderprogrammen beeinflusst das Projekt bereits die Ausbildung in den MINT-Fächern in Südafrika und schafft neue Arbeitsplätze.
„Als jemand, der direkt von Fördermöglichkeiten profitiert hat, kann ich sagen, dass diese Unterstützung mein Leben in vielerlei Hinsicht verändert hat“, sagt Samboco. „Es hat mir ermöglicht, zu einem wirklich globalen Projekt beizutragen, international zu reisen und professionelle Netzwerke mit Experten und Führungskräften auf diesem Gebiet aufzubauen – Möglichkeiten, die mir sonst nicht zugänglich gewesen wären.“
Wie Deutschland und Südafrika zusammenarbeiten
Deutschland ist seit 2024 offizielles Mitglied der SKAO. Mit dem Beitritt zum internationalen Forschungsprojekt wurden 14 Antennen zur Verfügung gestellt, geliefert von der deutschen Firma OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit dem DZA und dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Ende 2025 wurde das deutsche Engagement weiter verstärkt: Die SKAO beauftragte OHB Digital Connect mit der Lieferung von 86 hochempfindlichen Empfängern für das südafrikanische Radioteleskop.










