Insolvenzverfahren für Modekette
Herrenausstatter Wormland macht dicht: Berliner Filiale betroffen
29.01.2026 – 15:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Rettung des insolventen Unternehmens ist endgültig gescheitert. Auch eine Berliner Filiale muss schließen.
Die Rettung des insolventen Herrenausstatters Wormland ist gescheitert. Allen rund 250 Mitarbeitenden und den Vermietern der Ladenflächen müsse gekündigt werden, teilte der Insolvenzverwalter Stephan Michels mit. Der vorläufige Gläubigerausschuss habe als entscheidende Instanz die Schließung von Wormland beschlossen.
Das Amtsgericht Osnabrück habe nun das Insolvenzverfahren über die Theo Wormland GmbH eröffnet. Die bestehenden acht Filialen werden nicht mehr geöffnet – auch die Berliner Filiale in der „Mall of Berlin“. Ausnahmen sind die Läden in Hannover und Oberhausen. Über diese beiden Standorte solle der Abverkauf der bestehenden Warenbestände erfolgen.
Das Unternehmen wurde erst ein Jahr zuvor aus einer Insolvenz gerettet. Wormland hatte im November beim Amtsgericht Osnabrück erneut Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Grund für die Schieflage war vor allem die anhaltende Kaufzurückhaltung bei Herrenmode, hieß es damals.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters hatte es bei der Investorensuche mehrere Interessenten gegeben, die Angebote vorlegten. Allerdings sei keines davon annahmefähig gewesen. Hauptgrund sei die nicht gelöste Mietsituation gewesen.
Soweit bekannt, habe es keine Einigungen zwischen den Interessenten und den Vermietern für die Übernahme der Mietverhältnisse gegeben. Das Risiko sei den Gläubigern am Ende zu hoch gewesen. Ein Abwicklungsteam werde nun die Schließung von Wormland organisieren. Soweit sich Interessenten doch mit den Vermietern der Filialen einigen, könnten weiterhin Gespräche zur Übernahme der Standorte geführt werden, so der Insolvenzverwalter.











