Digitales Tool
Eigene Karten erstellen: Für Reisen, Erinnerungen oder Alltagslisten
10.01.2026 – 18:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Eigene Karten statt Standardansicht: Google My Maps bietet viele Möglichkeiten. Doch wie erstellt man die Karten konkret ? Eine Anleitung Schritt für Schritt.
Ob Städtetrip, Wanderung oder die Lieblingscafés im Viertel: Mit Google My Maps lassen sich benutzerdefinierte Karten anlegen, farblich sortieren und später auf dem Smartphone in Google Maps aufrufen. So bleiben wichtige Adressen, Routen und Notizen an einem Ort und müssen nicht mühsam in verschiedenen Apps gesucht werden.
Google My Maps ist eine Zusatzfunktion zu Google Maps, mit der sich eigene Karten mit individuellen Markern, Linien und Formen erstellen lassen. Orte können gespeichert, beschriftet, farblich markiert und auf Wunsch mit Fotos oder Videos ergänzt werden.
Die Karten liegen im Google-Konto, lassen sich mit anderen teilen, gemeinsam bearbeiten und in Websites oder Blogs einbetten. Über „Meine Orte“ in Google Maps können die Karten später auch unterwegs aufgerufen werden, etwa für eine geplante Reiseroute.
Zunächst wird Google My Maps im Browser geöffnet. Dort lässt sich über „Neue Karte erstellen“ ein neues Projekt starten. Danach bekommt die Karte einen aussagekräftigen Namen wie „Italien-Roadtrip“ oder „Beste Cafés in der Stadt“ sowie optional eine Beschreibung.
Über das Stecknadel-Symbol werden Orte auf der Karte markiert, zum Beispiel Hotels, Sehenswürdigkeiten oder Restaurants. Jeder Punkt kann mit Notizen, Links und Bildern versehen werden. Das ist hilfreich, um Empfehlungen oder Öffnungszeiten festzuhalten.
Der große Vorteil von My Maps sind Ebenen. Diese lassen sich getrennt für verschiedene Themen wie Sehenswürdigkeiten, Essen oder Unterkünfte anlegen. So bleibt die Karte übersichtlich, auch wenn viele Orte gespeichert werden.
Für jede Ebene oder jeden Punkt können Farben und Symbole angepasst werden. So kann man ein Messer-und-Gabel-Icon für Restaurants oder ein Bett für Hotels verwenden. Wer will, gruppiert Orte nach Kategorien oder Daten – etwa nach Reisetagen – und sieht auf einen Blick, was an welchem Tag geplant ist.
Für Reisen eignet sich eine Kombination aus Routen und Markern. Zwischen den Stopps können Linien gezeichnet werden, um Etappen eines Roadtrips oder einer Wanderung zu markieren. Wer möchte, importiert Listen mit Adressen aus einer Tabelle, etwa alle Unterkünfte einer Rundreise. My Maps unterstützt Formate wie CSV oder XLSX.
Auch nach der Reise bleibt die Karte nützlich. Fotos an den Markern machen aus der Planung ein digitales Reisetagebuch. Im Alltag lassen sich so beispielsweise Spielplätze,
Secondhandläden, Paketshops oder Lieblingsspaziergänge sammeln. So entsteht eine persönliche Karte, die im Laufe der Zeit immer wertvoller wird.
Am Ende lohnt ein Blick in die Einstellungen von My Maps. Wer Karten freigibt, kann gezielt entscheiden, ob andere sie nur ansehen oder auch mitbearbeiten dürfen. Das ist besonders praktisch für Gruppenreisen, Vereinsprojekte oder gemeinsame To-do-Listen in der Stadt.










