Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Tim Richter sagte am Sonntag, der Bezirk sei bemüht, alternative Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu finden, deren Eltern selbst keine Betreuung ermöglichen können.
8 Uhr: Der massive Stromausfall hält auch am Sonntag weiter an. In der Nacht wurden jedoch knapp 7.000 Bewohner wieder an das Netz angeschlossen, teilte der Betreiber mit. Dennoch fehlt weiterhin mehr als 35.000 Menschen der Strom. Mehr dazu hier.
21 Uhr: Polizei und Feuerwehr sind die ganze Nacht über im Einsatz und ansprechbar, teilen die Beamten via X mit.
20.20 Uhr: Eine weitere Notunterkunft ist im Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf zu finden (Teltower Damm 18, 14169 Berlin). Der Eingang befindet sich an der Kirchstraße 1/3.
19.40 Uhr: Die Polizei hat mehrere Lichtmasten errichtet. An diesen stehen Beamte einer Spezialeinheit zur Verfügung, um für Sicherheit zu sorgen, Fragen zu beantworten oder anderweitig zu unterstützen. Die Lichtmasten sind aufgestellt an folgenden Orten: S-Bhf. Osdorfer Str., Thermometersiedlung, Spanische Allee/Schopenhauerstr., Potsdamer Chaussee/Spanische Allee und Heinrich-Albertz-Platz. Eine mobile Wache ist am Sderotplatz positioniert.
19.30 Uhr: Eine weitere Notunterkunft ist in der Sporthalle der Zinnowwald Grundschule in der Wilskistraße 78 (14163 Berlin) eingerichtet. Dort sind Feldbetten aufgebaut.
18.30 Uhr: Um sich aufzuwärmen, können Betroffene im Gemeindehaus der Emmaus-Kirchengemeinde (Onkel-Tom-Str. 80, 14169 Berlin) am Samstag von 19 bis 22 Uhr unterkommen sowie am Sonntag ab 9.30 Uhr. Dort können auch Handys aufgeladen werden und es gibt etwas Warmes zu trinken, teilt das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf mit. Das Matthäus-Gemeindehaus am Steglitzer Kreisel bietet am Sonntag 50 Menschen von 8 bis 20 Uhr eine Anlaufstelle.
18 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner dringt auf schnelle Aufklärung des Brandes, der den Stromausfall im Süden von Berlin verursacht hat. Der Stromausfall sei für die Betroffenen eine enorme Belastung. „Der Schutz unserer kritischen Infrastruktur hat für den Senat oberste Priorität“, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. „Wir unterstützen die laufenden Arbeiten und die Ermittlungen zur Ursache des Brandes mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.“
17.30 Uhr: Mit Einsetzen der Dämmerung will die Polizei bestimmte Bereiche in dem betroffenen Gebiet ausleuchten. In der Dunkelheit wollen die Beamten verstärkt Streife fahren. 300 Polizisten seien zusätzlich im Einsatz.
17.25 Uhr: Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat eine erste Notunterkunft für Betroffene eingerichtet. Sie befindet sich im Cole-Sports-Center, Hüttenweg 43, 14169 Berlin. Weitere Unterkünfte sollen im Laufe des Abends folgen.
17.05 Uhr: Dem Staatsschutz des Landeskriminalamtes liegt ein Bekennerschreiber vor. Dessen Echtheit werde nun geprüft, teilte die Polizei auf der Plattform X mit.
16 Uhr: Die Polizei Berlin bittet Zeugen, die in den frühen Morgenstunden Auffälliges im Bereich der Bremer Straße in Lichterfelde bemerkt haben, sich zu melden. Ein Hinweistelefon ist eingerichtet unter 030/4664-952101.
15.30 Uhr: Der Betreiber Stromnetz Berlin hofft, 10.000 Haushalte in Lichterfelde ab Samstagabend aus anderen Netzteilen wieder versorgen zu können. Die übrigen 35.000 Kunden müssen auf die Reparatur des Netzes warten, die auch wegen des Winterwetters ungewöhnlich komplex ist. Sie benötigt nach Einschätzung des Betreibers bis Donnerstagnachmittag.
10 Uhr: Pflegeheim- und Krankenhausbetreiber beginnen, ihre Heime zu evakuieren.
8.30 Uhr: Die Polizei teilt mit, dass sie wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt. Die Kriminalpolizei übernehme die Ermittlungen, sagt ein Sprecher vor Ort.
8 Uhr: In zahlreichen Häusern und Wohnungen ist in der Folge des Brandes der Strom ausgefallen, Heizungen funktionieren nicht. Auch das Internet geht nicht, die Handys haben kein Netz. Die Ampeln in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde sind ausgefallen, die Supermärkte geschlossen. Die Polizei ist mit Lautsprecherwagen unterwegs und informiert die Anwohner mit Ansagen.
6.45 Uhr: Ein Zeuge alarmiert die Polizei zu einem Brand in Lichterfelde – mehrere Kabel einer Kabelbrücke brennen. Die Feuerwehr löscht den Brand.










