Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Vier Geschwister tot – jetzt ist sie allein

Oktober 8, 2026

Lechner fordert „überzeugenden Plan“ von Kanzler Merz

Oktober 8, 2026

Afrikas Verbände wollen Fifa-Boss unterstützen

Oktober 8, 2026

Auch über die zweite Rente muss noch verhandelt werden

Oktober 8, 2026

Redo entsetzt mit anzüglichem Kommentar

Oktober 8, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » 87-Jährige Maricarmen Abascal nach Zwangsräumung gestorben
Panorama

87-Jährige Maricarmen Abascal nach Zwangsräumung gestorben

MitarbeiterBy MitarbeiterOktober 8, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Protestwelle hält an

Spanierin Maricarmen Abascal ist tot

Aktualisiert am 08.10.2026 – 11:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Trauerkerzen nach dem Tod von María del Carmen Abascal: Etwa zwei Wochen nach der Zwangsräumung ist die Spanierin gestorben. (Quelle: Bernat Armangue)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Ende September wird Maricarmen Abascal aus ihrer Wohnung in Madrid geworfen. Die Seniorin landet in einem Krankenhaus. Jetzt gibt es traurige Neuigkeiten.

In Spanien ist eine 87-jährige Frau nach einer Zwangsräumung ihrer Wohnung gestorben. Das teilte die Mietergewerkschaft von Madrid am Mittwoch mit. Zu der Wohnungsräumung war es Ende September gekommen. Maricarmen Abascal war seitdem im Krankenhaus gewesen.

Ihr Fall hatte in Spanien eine Debatte über den angespannten Wohnungsmarkt ausgelöst – und zu einer landesweiten Protestwelle geführt. Die Proteste und ein gescheitertes Gesetzesdekret zur Stärkung der Mieterrechte hatte den linken Regierungschef Pedro Sánchez veranlasst, eine Neuwahl für den 29. November anzusetzen. Das Dekret war im Parlament an der Mehrheit konservativer und rechtspopulistischer Parteien gescheitert.

Demonstranten, die seit Tagen in einem Protestcamp auf dem zentralen Platz Puerta del Sol in Madrid ausharren, legten eine Schweigeminute für Abascal ein. Abascal ist mittlerweile in Spanien zu einem Symbol des Kampfes für bezahlbaren Wohnraum geworden. Für den 11. November – also noch vor der Neuwahl – kündigten spanische Gewerkschaften einen Generalstreik an.

Proteste nach Tod von Seniorin: „Mörder, Mörder, Mörder“

Abascal war vor zwei Wochen aus ihrer Wohnung direkt in ein Krankenhaus gebracht worden. Schon sehr geschwächt wandte sie sich aus dem Krankenhaus an die Spanier. „Ich habe es nicht geschafft, mein Haus zu verteidigen, aber ich habe dafür gekämpft, damit auch andere für das kämpfen, was ihnen zusteht“, sagte sie vom Krankenbett aus.

Durch die Protestwelle hatte es sogar noch eine Einigung mit dem Vermieter über eine Rückkehr in die Wohnung gegeben. Nach Angaben ihrer Rechtsanwältin Beatriz Duro stand die Unterzeichnung eines neuen Mietvertrages mit einer Laufzeit von acht Jahren unmittelbar bevor.

Menschen demonstrieren in Madrid, Spanien, für strengere Gesetze zum Schutz von Mietern.Vergrößern des Bildes
Demonstration für mehr Mieterrechte in Spanien (Archivbild): Die Zwangsräumung der Wohnung der 87-Jährigen löste die Protestwelle aus. (Quelle: Andrea Comas/dpa)

Abascal war am 23. September nach jahrelangem Kampf mit dem Vermieter von der Polizei aus der Wohnung in Madrid geholt worden – sie hatte in der Wohnung seit 70 Jahren gelebt. Eine Sprecherin des Mieterbundes erklärte: „Die Immobilienspekulanten haben Maricarmen umgebracht.“

Das Haus, in dem Abascal lebte, war bereits 2018 von der Immobilienfirma Urbagestión Desarrollo e Inversión S.L. gekauft worden. Das Unternehmen erhöhte in den folgenden Jahren die geforderte Miete von etwa 500 Euro auf rund 2.650 Euro im Monat.

Menschen zündeten Kerzen an, andere hielten eine Totenwache vor ihrem früheren Wohnhaus und legten Blumen nieder. „Das sind keine Tode, das sind Morde“ und „Mörder, Mörder, Mörder“, skandierten Demonstranten beim spanischen Parlament.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Panorama

US-Soldat nach mutmaßlichem Raubmord festgenommen

Oktober 8, 2026
Panorama

Vier junge Menschen sterben bei Moped-Unfall in Brandenburg

Oktober 8, 2026
Panorama

Anwalt von Gina H. schimpft über Gutachter-Aussagen

Oktober 8, 2026
Panorama

Christa Pike geistig „umnebelt“: Hinrichtungs-Opfer kann wieder gehen

Oktober 8, 2026
Panorama

Neue Hinweise im „Bierkönig“-Mordfall nach ZDF-Sendung

Oktober 8, 2026
Panorama

Arzt während Sprechstunde in Marbella erschossen

Oktober 8, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Lechner fordert „überzeugenden Plan“ von Kanzler Merz

Oktober 8, 2026

Afrikas Verbände wollen Fifa-Boss unterstützen

Oktober 8, 2026

Auch über die zweite Rente muss noch verhandelt werden

Oktober 8, 2026

Redo entsetzt mit anzüglichem Kommentar

Oktober 8, 2026

87-Jährige Maricarmen Abascal nach Zwangsräumung gestorben

Oktober 8, 2026
Neueste Beiträge

Ölgemälde von betrunkenem Wiesn-Gasts landet bei Ebay – tausende Euro wert

Oktober 8, 2026

Bundestag will Monitoring von Bluttests bei Schwangeren

Oktober 8, 2026

Kompany weist Frage zu Kimmich zurück

Oktober 8, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.