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Home » 5.000 Kreuzfahrt-Passagiere sitzen im Nahen Osten fest
Leben

5.000 Kreuzfahrt-Passagiere sitzen im Nahen Osten fest

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 2, 2026
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5.000 Kreuzfahrt-Passagiere sitzen im Nahen Osten fest

Crew bemüht sich

„Mein Schiff“-Passagierin: „Heute Morgen wieder Explosionen“


02.03.2026 – 12:54 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 4“ im Hafen (Archivfoto): Auf dem Koloss harren derzeit etwa 2.500 Passagiere und 1.000 Besatzungsmitglieder im Hafen von Abu Dhabi aus. (Quelle: IMAGO)

Deutsche Urlauber auf zwei Kreuzfahrtschiffen können den Nahen Osten nicht verlassen – und auch nicht ihre Schiffe. Wann sie nach Hause zurückkehren können, ist nicht absehbar.

Für rund 5.000 Kreuzfahrtpassagiere ist eine Reise in die Sonne zum Horrortrip geworden. Jeweils etwa 2.500 Menschen und 1.000 Besatzungsmitglieder sitzen wegen der Eskalation im Nahen Osten mit der „Mein Schiff 4“ und der „Mein Schiff 5“ in Abu Dhabi (VAE) sowie Doha (Katar) fest. Sie erleben ein Auf und Ab der Gefühle.

Nachdem bereits am Sonntag der Einschlag einer iranischen Drohne in unmittelbarer Nähe von „Mein Schiff 4“ gemeldet wurde, soll es auch am Montagmorgen wieder Kampfhandlungen gegeben haben. Eine Passagierin berichtet auf Facebook: „Vor knapp 24 Stunden hatte der Kapitän das Außendeck wieder geöffnet, allerdings nur den überdachten Teil. Nun war 24 Stunden Ruhe und heute Morgen wieder erste Explosionen.“

Eine andere „Mein Schiff 4“-Passagierin beschreibt, dass „eine Drohne von mehreren, die nicht abgefangen werden konnte, ein Hafengebäude neben uns getroffen hat“ und postete ein Foto von der Szenerie, die sich den Menschen an Bord bietet.

Die Passagiere berichten auch, dass die Crew der „Mein Schiff 4“ sich aufopfernd um alle kümmert. „Trotz der Situation geben sie alles – und wir sind so dankbar für diese Crew, die Leute stecken ja in derselben Haut wie wir“, so eine Urlauberin auf Facebook.

Die gleiche Erfahrung macht ein deutscher Passagier der „Mein Schiff 4“, die in Doha festliegt: „Hochachtung an die Besatzung. Die Crew bemüht sich sehr“, schreibt er und „wir bekommen vom Kapitän immer wieder Updates. Alle sind sehr bemüht. Es fehlt an nichts“.

„Hoffentlich kommt nicht bald der Lagerkoller“, antwortet ein Facebook-Nutzer auf den letzten Eintrag. Denn wie lange die Menschen „gefangen“ und gleichzeitig im Schutz der beiden von Tui Cruises betriebenen Kreuzfahrtschiffe ausharren müssen, ist unklar. Der Luftraum ist gesperrt, eine Chance, die Passagiere nach Deutschland auszufliegen, gibt es laut Außenminister Johann Wadephul nicht. Er sagte „Bild“, eine militärische Evakuierung werde man „nicht machen können“, da die Lufträume insgesamt geschlossen seien. Man setze auf „Informationsangebote und konsularische Unterstützung“.

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