Mädchen hatte Blut an den Händen
14-Jährige soll Seniorin auf Friedhof erstochen haben
Aktualisiert am 24.02.2026 – 12:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Mann findet eine blutüberströmte Seniorin auf einem Wiener Friedhof. Kurz darauf fällt ein Mädchen auf – mit der mutmaßlichen Tatwaffe.
In Wien hat die Polizei ein 14 Jahre altes Mädchen festgenommen. Die Jugendliche ist den Beamten zufolge „dringend tatverdächtig“, eine Frau auf einem Friedhof erstochen zu haben.
Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Mann am Montagnachmittag gegen 17.30 Uhr die schwer verletzte Frau auf einem Friedhofsgelände in Wien-Penzing gemeldet. Österreichischen Medienberichten zufolge wies die 64-Jährige zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen auf, darunter laut „Kronen-Zeitung“ mehrere tödliche Stiche in den Hals.
Vor Ort hätten Retter noch versucht, die Frau zu reanimieren, hieß es. Doch die Versuche blieben erfolglos. Die 64-Jährige starb.
Noch während des laufenden Einsatzes auf dem Friedhof ging ein weiterer Hinweis bei der Polizei ein: Er führte die Beamten zu der 14-Jährigen, die in der Nachbarschaft des Friedhofs in einer betreuten Unterkunft wohnte. Dort war sie mit einem Messer gesehen worden – laut Polizei handelte es sich um die mutmaßliche Tatwaffe. Die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtete, dass die Jugendliche außerdem Blut an den Händen gehabt habe.
Laut ORF stellte die Polizei das Messer sowie die Kleidung der 14-Jährigen sicher und nahm die Jugendliche fest. Die Hintergründe der Tat sind den Beamten zufolge derzeit noch unklar. Die „Kronen-Zeitung“ berichtete unterdessen schon von einem ersten Verdacht: Demnach könnte ein versuchter Raubüberfalls eskaliert sein, der in einem Tötungsdelikt mündete.











