In diesem Beispiel ist jedoch zu beachten, dass der Wert von 1.000 Euro im Alter inflationsbedingt sinkt. Wer heute als junger Mensch mit dem Sparen beginnt, ist wahrscheinlich besser beraten, ein höheres Kapital anzustreben, um im Alter gut davon leben zu können.

Dazu rät Maier: „Um den inflationsbedingten Wertverlust des Geldes bereits in der Sparphase zu berücksichtigen, sollten Anleger nach Gehaltserhöhungen oder guten Tarifabschlüssen auch ihre monatlichen Sparbeträge entsprechend erhöhen. Dadurch lassen sich Kaufkrafteinbußen durch höhere Preise sehr wirksam ausgleichen.“

Wer seine ETF-Anteile im Ruhestand nicht verkauft, sondern weiter im Depot belässt und nur nach und nach Geld entnimmt, kann unter Umständen sogar eine höhere Rente erzielen. Dies ist allerdings mit einem höheren Risiko behaftet, da Börsenschwankungen möglich sind. Wenn Sie bei einem Kapital von 246.374 Euro über einen Zeitraum von 25 Jahren jeden Monat einen bestimmten Betrag entnehmen und den Rest weiterhin zu einer Jahresrendite von 7,5 Prozent im Depot liegen lassen, könnten Sie eine zusätzliche monatliche Rente von 1.781 Euro erzielen. Nach den 25 Jahren ist das Konto allerdings wieder leer.

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