Nach Niederlage nicht mehr zu retten
Erster Absteiger im deutschen Profifußball steht fest
Aktualisiert am 07.04.2026 – 21:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Heimniederlage gegen Essen war für den 1. FC Schweinfurt eine zu viel. Nach nur einem Jahr Drittklassigkeit muss der Klub zurück in die Regionalliga.
Der 1. FC Schweinfurt ist der erste Absteiger im deutschen Profifußball in dieser Saison. Die „Schnüdel“ verlor am Dienstagabend in der 3. Liga vor heimischem Publikum mit 1:3 (0:2) gegen Rot-Weiss Essen. Sechs Spieltage vor Schluss steht damit fest: Der Klub ist nicht mehr vor dem Absturz in die viertklassige Regionalliga Bayern zu retten.
Nach 32 Spieltagen hat Schweinfurt lediglich 17 Punkte auf dem Konto. In den verbleibenden sechs Partien kann die Mannschaft des früheren deutschen Nationalspielers Jermaine Jones (zwei DFB-Länderspiele 2008) noch 18 Zähler einfahren. Das Problem: Schweinfurt hat bereits 19 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
Erst im vergangenen Sommer war der Verein nach 23 Jahren in den Profifußball zurückgekehrt. Doch die Mannschaft geriet schon mit Saisonstart in eine Abwärtsspirale. In den ersten 13 Ligaspielen setzte es zwölf Niederlagen. Auch danach wurde es nicht besser. Nach 32 Saisonspielen stehen 25 Pleiten zu Buche – und lediglich fünf Siege sowie zwei Unentschieden.
Jones, der in der Bundesliga vor allem aus seiner Zeit als Spieler bei Eintracht Frankfurt und Schalke 04 bekannt ist, hatte das Traineramt in Schweinfurt erst im Februar von Victor Kleinhenz übernommen. Unter seiner Leitung fuhr das Team seitdem sieben Punkte ein. Vor der Niederlage gegen Essen hatte Schweinfurt mit Jones als Trainer in jedem Heimspiel gepunktet.
Der Vertrag des 44-Jährigen läuft zum Saisonende aus. Wie es mit ihm nach dem Abstieg weitergeht, ist noch nicht klar. Bei seinem Amtsantritt hatte Jones sich offen für einen Verbleib in Schweinfurt über die Saison hinaus gezeigt.
