Nach Niederlage in Augsburg
1. FC Köln steckt tief in der Ergebniskrise
28.02.2026 – 10:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Mannschaft von Trainer Kwasniok hat aus den letzten 15 Spielen nur zwei Siege geholt. Mit 24 Punkten bleibt die Tabellensituation für die Rheinländer vor dem wichtigen Heimspiel gegen Dortmund bedrohlich.
Der 1. FC Köln hat beim FC Augsburg mit 0:2 verloren und seine sportliche Krise verschärft. Die Rheinländer konnten aus den letzten 15 Spielen nur zwei Siege holen. Sie stehen mit 24 Punkten in einer bedrohlichen Tabellensituation.
Portugal-Talent Rodrigo Ribeiro brachte die Gastgeber in der 55. Minute mit einem Hackentreffer in Führung. In der Nachspielzeit sorgte Alexis Claude-Maurice mit seinem Treffer ins leere Tor für den 2:0-Endstand.
„Wir sind natürlich bedient“, sagte Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie. Der Kölner Coach bezeichnete die Situation als „herausfordernd“ und forderte, „den Fluch zu brechen“. Für die Augsburger war es ein besonderer Erfolg. Sie konnten in ihrem 500. Bundesligaspiel den 150. Sieg feiern.
Mittelfeldspieler Tom Krauß blickt bereits auf das kommende Heimspiel: „Die da unten schlafen nicht, die da unten punkten. Wir haben es heute nicht getan und deswegen müssen wir nächste Woche auf jeden Fall liefern.“ Der FC empfängt am kommenden Spieltag Borussia Dortmund im heimischen Stadion.
Während die Augsburger mit nun 31 Punkten durchatmen können, wächst der Druck auf die Kölner. Kwasniok musste zudem auf seinen Starspieler Said El Mala verzichten. Er wurde erst für die letzte halbe Stunde eingewechselt. „Alles andere wäre verantwortungslos. Eine halbe Stunde war das Maximum der Gefühle“, erklärte der Trainer. El Mala habe in der Trainingswoche nicht trainiert und keine Sprints absolviert, so Kwasniok.
„Wir haben zu Beginn performt, haben Spiele gewonnen, die uns jetzt eben nach wie vor die Möglichkeit geben, über dem Strich zu stehen“, sagte Kwasniok. „Aber wir sind keine Menschen, die mit geschlossenen Augen durchs Leben laufen, sondern wir haben die Augen schon offen und wissen, dass wir Spiele gewinnen müssen in der Zukunft. Aber diese Überzeugung, die trage ich in mir.“
